5300 Polizisten am 1. Mai in Berlin im Einsatz

5300 Polizisten am 1. Mai in Berlin im Einsatz

5300 Polizisten aus Berlin und neun anderen Bundesländern sind am 1. Mai in der Hauptstadt im Einsatz, damit die vielen Feiern und Demonstrationen möglichst friedlich verlaufen.

Polizei am 1. Mai

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Polizisten stehen vermummten Teilnehmern der «Revolutionären 1. Mai-Demonstration» linker Gruppen gegenüber.

Wie in den vergangenen Jahren ist die hohe Zahl von Polizisten vor allem deswegen nötig, weil Senat und Polizei wieder mit Ausschreitungen von Linksextremisten und Autonomen in Kreuzberg rechnen. Die Situation sei vielleicht etwas schwieriger als im vergangenen Jahr, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am 27. April 2018. Die linksextreme Szene trete einheitlicher auf, dazu käme der Kurdenkonflikt, der bei der großen linken Demonstration am Abend des 1. Mai eine Rolle spielen und die Stimmung anheizen könne.

Erste Bewährungsprobe für die neue Polizeipräsidentin

Die neue Polizeipräsidentin Barbara Slowik kündigte an, die Polizei werde bei Straftaten «sehr konsequent» vorgehen. Einsatzleiter der Polizei ist wie in den vergangenen Jahren der Chef der Direktion Einsatz, Siegfried-Peter Wulff.

Ausmaß der Gewaltausbrüche ging stetig zurück

Am Abend des 1. Mai kommt es seit 1987 meist in Kreuzberg zu Krawallen, weil Linksautonome und betrunkene Randalierer die Polizei angreifen. In den vergangenen Jahren hielt sich die Polizei anfangs zurück und griff erst bei Gewaltausbrüchen ein. Das Ausmaß der Randale ging im Lauf der Jahre zurück, ganz friedlich blieb es aber nie.
1. Mai Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 27. April 2018