Lichtertour entlang der Spree

Lichtertour entlang der Spree

Im Herbst locken bunt illuminierte Gebäude, Lichtshows und Video-Projektionen Berliner und Hauptstadtbesucher auf die Straßen. Wer die Lichtkunstwerke im eigenen Tempo entdecken und fotografieren möchte, erkundet die schönsten Lichtinstallationen Berlins einfach zu Fuß.

  • "Berlin leuchtet"© Berlin leuchtet e.V.
  • Karte: Lichtertour entlang der Spree© BerlinOnline
Dieser Spaziergang folgt der Spree von der Jannowitzbrücke zur Weidendammer Brücke und führt - mit gelegentlichen Abstechern - auf knapp vier Kilometern an zahlreichen Highlights der Lichterfeste vorbei.
Nikolaiviertel - Festival of Lights 2018
© ks/BerlinOnline

Lichtinstallation im Nikolaiviertel beim 14. "Festival of Lights" (5. bis 14. Oktober).

Durch das Nikolaiviertel schlendern

Die Tour startet mit der Lichtinstallation Alten Stadthaus. Das Nikolaiviertel zieht mit seinem ausgeprägten Altstadtflair stets Touristen an - und auch Berliner flanieren gerne durch die historischen Gassen. Im Zuge der Lichterfeste wird die Nikolaikirche zu einem besonderen Highlight.Von der Statue des Heiligen Georg aus eröffnet sich Spaziergängern der Ausblick über die Spree und dem illuminierten Neuen Marstall am gegenüberliegenden Ufer.
Altes Stadthaus - Festival of Lights 2018
© ks/BerlinOnline

Mit Abstecher zum Alexanderplatz

Nun folgt ein kurzer Abstecher über die Spree zu den illuminierten Gebäuden der ESMT und des Auswärtigen Amtes. Anschließend führt der Weg zurück und an Neptunbrunnen und Marienkirche vorbei zum Wahrzeichen der Hauptstadt: dem Fernsehturm. Dieser wird durch Lichtkünstler beeindruckend in Szene gesetzt: Der diesjährige Festival of Lights Award «Let's create a better tomorrow» wird dort bestritten.
Festival of Lights 2011
© www.enrico-verworner.de

Beleuchtete Prachtbauten auf der Museumsinsel

Nun führt der Weg zurück Richtung Westen. Über die Karl-Liebknecht-Straße gelang man zum Berliner Dom - mit einer kurzen Zwischenpause am CityQuartier DomAquarée, Schauplatz weiterer Lichtinstallationen. Mit seiner detailreichen Sandsteinfassade ist der Berliner Dom keine einfache Leinwand für Lichtkünstler - das Ergebnis fällt jedoch umso beeindruckender aus.
Humboldt-Forum - Festival of Lights 2018
© ks/BerlinOnline

Am Spreeufer entlang zum Friedrichstadt-Palast

Über die Friedrichsbrücke geht es anschließend wieder zurück an das Nordufer der Spree. Diesem folgt der Weg nun durch den James-Simon-Park - mit Blick auf die beleuchtete Alte Nationalgalerie - und den Monbijoupark. Vorrausschauende Spaziergänger holen an dieser Stelle einen Picknickkorb hervor, legen mit Blick auf das Bode-Museum eine kleine Pause ein und genießen die Aussicht auf die Museumsinsel und vorbeifahrende Spreedampfer.

Der letzte Abschnitt des Spaziergangs führt weiterhin an der Spree entlang und endet am Friedrichstadt-Palast. Von dieser aus belohnt der Blick auf das erleuchtete Gebäude des Bundesministeriums für Gesundheit das Durchhaltevermögen der Spaziergänger.

Noch nicht müde? Zusatzkilometer zur Charité

Wessen Beine noch nicht müde sind biegt in die Reinhardtstraße ein. Der Weg führt einmal quer über das Charitégelände zum Alten Hörsaal. Das Backsteingebäude der sogenannten Hörsaalruine wird von Lichtkünstler im Zuge des Festivals «Berlin Leuchtet» in Szene gesetzt. An der Bushaltestelle Invalidenpark und der Hauptbahnhof finden die müden Spaziergänger wieder einen Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz.
Festival of Lights 2015
© dpa

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Stadtrundfahrt - Lichterfeste 2016
© Vera Fittschen – B like Berlin

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Aktualisierung: 8. Oktober 2018