Ulrike Ottinger mit Berlinale Kamera ausgezeichnet

Ulrike Ottinger mit Berlinale Kamera ausgezeichnet

Der Reigen der Berlinale-Auszeichnungen ist am Samstag eröffnet worden. Die Regisseurin und Künstlerin Ulrike Ottinger (77) erhielt die Berlinale Kamera von den Festivalleitern Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian. Das Filmfestival ehrt mit dem Preis seit 1986 Persönlichkeiten und Institutionen, die sich um das Filmschaffen besonders verdient gemacht haben und mit denen sich das Festival verbunden fühlt.

Ulrike Ottinger

© dpa

Ulrike Ottinger mit der frisch gewonnenen Auszeichnung «Berlinale Kamera».

Mit dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus zu hemmen, finden in den Berliner Theatern, Opern, Konzerthäusern, Clubs, Museen, Kinos und weiteren Veranstaltungs­orten zunächst bis zum 19. April 2020 keine Veranstaltungen statt. Weitere Informationen »

Ottinger («Freak Orlando») gilt seit den 1970er Jahren als wichtige deutsche Filmemacherin. Ihre Filme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und vielfach ausgezeichnet.
Ottinger habe als Malerin, Fotografin und Allround-Künstlerin das Kino immer als eine Kunst verstanden, «die durch Begegnung mit anderen Menschen, Objekten, Büchern, Geschichten, Orten und Kulissen entsteht, in denen sich die Realität bemerkbar macht», hatten Berlinale-Geschäftsführerin Rissenbeek und der künstlerische Leiter Chatrian die Entscheidung begründet. Im Programm Berlinale Special wurde am Samstag Ottingers Dokumentarfilm «Paris Calligrammes» erstmals gezeigt.
Berlinale Pressekonferenz
© dpa

Berlinale Live: Pressekonferenzen

Die wichtigsten Pressekonferenzen im Live-Stream: Im Vorfeld der Berlinale-Filmvorstellungen stellen sich die Regisseur*innen und Schauspieler*innen den Fragen der internationalen Presse. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 22. Februar 2020 20:27 Uhr

Weitere Berlinale-Nachrichten