Dokumente zu Holocaust-Film von Jerry Lewis in Berlin

Dokumente zu Holocaust-Film von Jerry Lewis in Berlin

Ein Clown in Auschwitz. Die Auseinandersetzung des US-Schauspielers, Komikers und Regisseurs Jerry Lewis mit dem Holocaust sollte im Spielfilm «The Day the Clown Cried» münden.

Mit dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus zu hemmen, finden in den Berliner Theatern, Opern, Konzerthäusern, Clubs, Museen, Kinos und weiteren Veranstaltungs­orten zunächst bis zum 19. April 2020 keine Veranstaltungen statt. Weitere Informationen »

Die 1972 gedrehte Geschichte eines von den Nazis inhaftierten Clowns, der nach Auschwitz deportierte Kinder auf ihrem Weg in den Tod begleitet, wurde nie veröffentlicht. Chris Lewis, Sohn des 2017 im Alter von 91 Jahren gestorbenen Schauspielers, übergab der Deutschen Kinemathek Berlin am Samstag im Rahmen der Berlinale Dokumente aus dem Nachlass.
Neben den Produktionsunterlagen gehören dazu nach Angaben der Kinemathek bisher unveröffentlichte, während der Dreharbeiten entstandene Behind-the-Scenes-Aufnahmen. Bei den Filmfestspielen stand am Samstag als Berlinale Special der Lewis-Spielfilm «The Nutty Professor» («Der verrückte Professor») aus dem Jahr 1963 auf dem Programm.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 22. Februar 2020 20:53 Uhr

Weitere Berlinale-Nachrichten