3. Festivaltag der Berlinale ist gestartet

3. Festivaltag der Berlinale ist gestartet

Berlinale auf Tauchstation: Der mazedonische Wettbewerber präsentiert sich als Satire um ein vermeintlich männliches Wasserspektakel. Jury-Präsidentin Binoche ist auch als Schauspielerin zu sehen.

Logo des Berlinale-Bären

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Zum Auftakt des dritten Festivaltages geht die Berlinale am Sonntag auf Tauchstation: Im mazedonischen Film «Gospod postoi, imeto i' e Petrunija» («God Exists, Her Name Is Petrunya») gewinnt Petrunija (Zorica Nusheva) in einem eigentlich nur Männern vorbehaltenen Tauchspektakel. Regisseurin Teona Strugar Mitevska macht daraus eine Satire zwischen Zorn und Melancholie.
Als weiterer Wettbewerber um Goldenen und Silbernen Bären wird «Mr. Jones» von Agnieszka Holland gezeigt. Der Porträtfilm nach wahren Ereignissen schildert, wie ein walisischer Journalist (James Norton) 1933 eine von Stalin provozierte Hungersnot in der Ukraine erlebt.
Außer Konkurrenz läuft der Wettbewerber «The Operative» («Die Agentin»), zu dem Schauspielerin Diane Kruger auf dem roten Teppich erwartet wird.
Auch Jury-Präsidentin Juliette Binoche ist auf der Leinwand zu sehen, allerdings jenseits des Wettbewerbs. Sie spioniert in «Celle que vous croyez» von Safy Nebbou mit einem Fake-Profil in sozialen Netzwerken ihrem Lover hinterher.
In die von vielen Sagen umwobene Welt der Türsteher in Berliner Clubs führt «Berlin Bouncer». Mit dabei ist auch Sven Marquardt, Chef am Einlass des Berghain, dessen rigide Tür-Politik schon Clubgänger aus der ganzen Welt hat verzweifeln lassen.
65. Berlinale - Nobody Wants the Night
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 10. Februar 2019