Mehr Regisseurinnen beim Berlinale-Wettbewerb: Juliette Binoche erfreut

Mehr Regisseurinnen beim Berlinale-Wettbewerb: Juliette Binoche erfreut

Die französische Schauspielerin Juliette Binoche (54) sieht es als gutes Zeichen, dass bei der diesjährigen Berlinale mehr Regisseurinnen im Wettbewerb sind als früher.

Juliette Binoche

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Von den 17 Filmen entstanden 7 unter weiblicher Regie. «Das ist ein guter Schritt nach vorn. Vor zehn Jahren war es noch nicht so», sagte Binoche am Donnerstag (07. Februar 2019) vor Beginn der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Binoche ist dieses Jahr Präsidentin der Jury

Die sechs Juroren, zu denen auch die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller (40) gehört, wirkten motiviert: Der Filmkurator des New Yorker Museums MoMa, Rajendra Roy, trug ein T-Shirt mit der Aufschrift «The Future of Film is Female» - die Zukunft des Films sei weiblich.

«Ein guter Film muss menschlich ein. Und wenn er das ist, ist er auch politisch.»

Die Berlinale, die am Abend eröffnet werden sollte, zeigt bis zum 17. Februar rund 400 Filme. Das diesjährige Berlinale-Motto «Das Private ist politisch» kommentierte Binoche so: Sie seien hier, um herauszufinden, welche Filme unbedingt gezeigt werden müssten, damit man sich weiterentwickle. «Ein guter Film muss menschlich ein. Und wenn er das ist, ist er auch politisch.»

Berlinale will politisch sein

Die Jury bekannte sich zum Anspruch der Berlinale, das politisch engagierte Kino zu fördern. Der chilenische Regisseur Sebastián Lelio betonte unter großer Zustimmung seiner Jury-Kollegen: «Die Berlinale hat das politisch engagierte Kino über viele Jahre entscheidend unterstützt. Das ist auch für uns eine Verpflichtung.»
65. Berlinale - Nobody Wants the Night
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 7. Februar 2019