Anspruchsvolle Berlinale-Kost aus Russland: «Dovlatov»

Anspruchsvolle Berlinale-Kost aus Russland: «Dovlatov»

Bei der Berlinale ist am Samstag (17. Februar 2018) der russische Beitrag «Dovlatov» von Alexey German jr. in den Festivalwettbewerb gestartet.

Alexey German Jr.

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Der Regisseur des Films «Dovlatov», Alexey German Jr. Foto: Maurizio Gambarini

Es ist anspruchsvolle Kost: Der stilistisch eigenwillige und von vielen Dialogen geprägte Film schildert Stationen aus dem Leben des in der Breschnew-Ära in der Sowjetunion verbotenen Schriftstellers Sergei Dovlatov (1941 - 1990). Die Botschaft kann als Protest gegen die Unterdrückung kritischen Denkens interpretiert werden. Der Regisseuer versteht «Dovlatov», wie er in Berlin sagte, als eine Warnung für die Zukunft. «Der Film zeigt, dass es unzulässig ist, Talente zu zerstören, Schicksale zu zerstören.» Germans Spielfilm «Under Electric Clouds» hatte 2015 bei der Berlinale einen silbernen Bären für die beste Kamera bekommen.
Berlinale 2018 - Dovlatov
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Fotostrecke: Dovlatov

Im Rahmen der 68. Berlinale wurde am 17. Februar 2018 der Film "Dovlatov" präsentiert. Regie führte Alexey German jr. aus Russland. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 17. Februar 2018