Berlin plant in der Corona-Pandemie weitere Pilotprojekte

Berlin plant in der Corona-Pandemie weitere Pilotprojekte

In Berlin soll es während der Corona-Pandemie weitere Pilotprojekte geben. Das kündigte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) am 18. Mai 2021 nach der Sitzung des Senats an. Dabei sei daran gedacht, das Konzept zu erweitern und noch auf neue Bereiche auszudehnen.

Publikum sitzt im Rahmen des Pilotprojekts im Berliner Ensemble

© dpa

Publikum sitzt im Rahmen des Pilotprojekts im Berliner Ensemble.

Kollatz erwähnte unter anderem die Pilotprojekte, die es bisher im Kulturbereich gegeben hat. Dazu zählt eine Aufführung im Berliner Ensemble und ein Konzert in der Philharmonie im März - ausschließlich vor Gästen mit negativem Corona-Test. Dabei wurde ausprobiert, wie solche Veranstaltungen pandemiesicher überhaupt möglich sind. «Die Pilotprojekte werden fortgesetzt», sagte Kollatz. Es werde sie auch im Bereich Kongresse geben. Sie seien eine Möglichkeit, die vom Senat beschlossene «gestufte Öffnungsstrategie» zu unterstützen.
Kollatz kündigte an, dass es auch im Rahmen der Freiluftberlinale die ein oder andere Veranstaltung geben werde, bei der mehr als 250 Zuschauer erlaubt sein sollen - nach den jüngsten Senatsbeschlüssen ist das die Obergrenze für Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel. «Da laufen jetzt die Vorbereitungen dafür, dass das als Pilotprojekt gemacht wird», sagte Kollatz.
Das Filmfestival ist für Juni geplant, Zuschauer müssen einen negativen Coronatest nachweisen - oder vollständigen Impfschutz. Solche Pilotprojekte seien ein Signal an die Bevölkerung, dass es die Möglichkeit gibt, wieder aktiver am öffentlichen Leben teilzunehmen, sagte der Senator.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 18. Mai 2021 16:02 Uhr

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