Bund fördert Spielfilme mit knapp fünf Millionen Euro

Bund fördert Spielfilme mit knapp fünf Millionen Euro

Eine aus dem Gefängnis entlassene Pianistin, ein verschwundener Dokumentarfilmer oder eine neue Hofdame - um solche Charaktere drehen sich Spielfilmprojekte, die der Bund nun fördern will.

Geld

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Zahlreiche Euro-Banknoten und Euromünzen liegem auf einem Tisch. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

In der aktuellen Runde geht es nach Angaben vom Mittwoch um 4,74 Millionen Euro. Grundlage waren 64 Anträgen auf Drehbuchförderung, aus denen die Jury zur kulturellen Filmförderung 13 Stoffe auswählte. Von 28 Anträgen auf Produktionsförderung wurden zehn Filmvorhaben berücksichtigt. Zu den mit 500 000 Euro geförderten Produktionen zählt «15 Jahre» von Autor und Regisseur Chris Kraus, der den Kampf der Pianistin Jenny mit sich und der Welt verfilmen will. Auf dieselbe Unterstützung kann Regisseur Christoph Hochhäusler bei «Aus dem Leben der Echsen» bauen, in dem es um Gangster und Drogen, Rache und Intrigen geht.
Für «Im toten Winkel» kann Autorin und Regisseurin Ayse Polat ebenfalls auf eine halbe Millionen Euro bauen, wenn sie ihren Mystery-Thriller um einen Dokumentarfilmer, einen Geheimagenten und eine Übersetzerin im Südosten der Türkei erzählt. 500 000 Euro gibt es auch für «Maysoon» von Autorin und Regisseurin Nancy Biniadaki um eine junge Ägypterin in Berlin und «Sisi und ich» von Regisseurin Frauke Finsterwalder um eine Liebe zwischen Hofdame und Kaiserin. Auch die Regisseure Tanja und Andreas Schmidbauer können mit dieser Summe rechnen, wenn sie in «Wer gräbt den Bestatter ein?» den Streit zweier Dörfer um das künftige Grab eines früheren Stummfilm-Sternchens drehen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 24. Juni 2020 16:30 Uhr

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