Magazin «Siegessäule» kämpft ums Überleben

Magazin «Siegessäule» kämpft ums Überleben

Das queere Stadtmagazin «Siegessäule» kämpft in der Corona-Krise ums Überleben. Im April starteten das Heft und sein Verlag eine Spendenaktion zur Rettung des kostenlosen LGBT*-Magazins.

Siegessäule-Magazin

© Marcus Witte

Die Verlegerinnen Manuela Kay (li.) und Gudrun Fertig (Mitte) und Siegessäule-Chefredakteur Jan Noll (re.)

Seit Mitte der 90er Jahre erscheint das Heft monatlich und liegt in einer Vielzahl an Kneipen, Clubs und Bars der Hauptstadt aus. «Siegessäule» finanziert sich zu einem überwiegenden Teil aus Anzeigen und hat nach eigenen Angaben eine Auflage von 50.000 Exemplaren pro Monat.

Spendenaktion «Your Siegessäule Needs You!»

Mit einer Spendenaktion unter dem Motto «Your Siegessäule Needs You!» wendet sich das Magazin nun an die Öffentlichkeit und an die LGBTI*-Community. «Mit dem Spendenziel von 150.000 Euro sowie anderen Maßnahmen hoffen wir, Berlins queeres Magazin am Leben halten zu können.», so Geschäftsführerin Manuela Kay. Die Spendenkampagne kann auf der Crowdfunding-Plattform Startnext unterstützt werden.
Regenbogenfahne
© dpa

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Aktualisierung: Dienstag, 21. April 2020 12:52 Uhr

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