Bundesrechnungshof sieht Kulturbauten in Berlin gefährdet

Bundesrechnungshof sieht Kulturbauten in Berlin gefährdet

Der Bundesrechnungshof sieht wichtige Kulturbauten in Berlin in ihrem Bestand gefährdet. Es sei «über viele Jahre hinweg ein erheblicher Bauunterhaltsstau entstanden», dem die von Bund und Ländern getragene Stiftung Preußischer Kulturbesitz nicht effektiv begegne, heißt es in dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Bericht des Rechnungshofes an den Haushaltsausschuss des Bundestages. Zuvor hatten rbb und «Tagesspiegel» darüber berichtet.

Neues Museum Berlin

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Blick auf das Neue Museum auf der Museumsinsel.

Betrachtet wurden die Jahre 2010 bis 2017. Betroffen sind demnach unter anderem die Villa der Hauptverwaltung, der Museumskomplex in Dahlem, das Neue Museum auf der Museumsinsel oder Museumskomplexe um das Berliner Kulturforum.
Den über die Jahre aufgelaufenen Bauunterhaltsstau beziffert der Bericht allein für die Museen auf mehr als 50 Millionen Euro. Dies werde die Stiftung «mit dem derzeitigen Mittel- und Personaleinsatz nicht abbauen können». Der Bundesrechnungshof fordert deswegen einen Instandhaltungsplan. Die zuständige Beauftragte der Bundesregierung, Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), habe eine «frühere Zusage, den Bedarf für den Bauunterhalt vollständig zu erfassen und zu veranschlagen, nicht hinreichend umgesetzt».
Yanis Varoufakis
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. Oktober 2019