Formel-E: Abt will wieder in Berlin triumphieren

Formel-E: Abt will wieder in Berlin triumphieren

Die Formel E ist zum fünften Mal in Berlin zu Gast. Zehntausende Zuschauer werden auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof erwartet. Ein deutscher Fahrer hofft auf die Wiederholung seines Heimsiegs.

Daniel Abt

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Formel-E-Fahrer Daniel Abt während einer Pressekonferenz.

Daniel Abt hat schon einen Plan für den Samstagabend. Nur zu gerne würde sich der Audi-Pilot so wie im Vorjahr wieder mit einem Döner für den Sieg beim Formel-E-Rennen in Berlin belohnen. «Der war richtig gut, den hatte ich mir verdient», erinnerte sich der 26-Jährige aus Kempten vor dem Heimspiel der vollelektrischen Rennserie am Samstag (13.00 Uhr/ARD und Eurosport). «Ich hätte gerne wieder einen», sagte Abt und wurde ernster: «Wir sind natürlich hier, um zu gewinnen. Das ist der Plan, und ich bin zuversichtlich.»
Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof macht die Formel E bereits zum fünften Mal Station. Kein anderer Ort gehört seit der Premierensaison 2014/2015 durchgängig zum Rennkalender. «Wir kommen immer gerne hierher», sagte Abt. Der Werksfahrer des Teams aus dem Allgäu weiß aber auch um den besonderen Druck. «Viele erwarten, dass wir wieder gewinnen. Das wird nicht leicht, aber wir probieren es», sagte Abt am Freitag bei einer Pressekonferenz im Fahrerlager.
Im ehemaligen Formel-1-Piloten Pascal Wehrlein sowie André Lotterer und Maximilian Günther sind drei weitere deutsche Fahrer dabei. In der Gesamtwertung führt Vorjahresmeister Jean-Eric Vergne (Frankreich/87 Punkte) vor dem zehnten Saisonlauf mit einem Zähler Vorsprung vor seinem Teamkollegen Lotterer (86). Abt (59) ist Neunter, Wehrlein (51) liegt auf Platz zwölf. In dieser Saison gab es in bislang neun Rennen acht verschiedene Sieger.
«Ich kann das Rennen kaum abwarten, weil es ein Heimspiel ist», sagte Wehrlein. Der 24 Jahre alte frühere DTM-Champion absolviert für Mahindra Racing seine erste Saison in der Formel E und erwartet in Berlin einen harten Kampf um den Sieg: «Es sollte recht leicht sein, hier zu überholen, deswegen wird es sicher spannend werden.»
Wurde die Formel E zu Beginn noch von vielen belächelt, startet nun eine Vielzahl ehemaliger Formel-1-Piloten. Prominentester Name ist der des Brasilianers Felipe Massa, der bei Ferrari einst Teamkollege von Michael Schumacher war. Auch Vergne, Sebastien Buemi oder Stoffel Vandoorne haben Erfahrung in der Königsklasse des Motorsports.
Die 2,375 Kilometer lange Strecke in Tempelhof wurde eigens für das Rennen errichtet, etwa 30 000 Zuschauer werden zum ePrix erwartet. Dass die futuristischen Elektroflitzer auf Beton fahren, ist dabei eine Herausforderung für die Reifen, die sonst in erster Linie Asphalt gewohnt sind. «Die Strecke ist sehr speziell, aber das macht es sehr spannend», sagte Abt.
Im Vorjahr gab es für den Werksfahrer mit seinem Team nach dem Sieg eine lange Partynacht. «Um 4 Uhr morgen kam er zurück ins Hotel mit einem glücklichen Gesicht und einem Döner in der Hand», sagte Teamchef Allan McNish. Auch der Schotte hätte nichts gegen eine Wiederholung, weiß aber auch: «Es wird ein hartes Wochenende für uns.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 24. Mai 2019