3. Sitzung: Mobilität Teil 1, 03.05.2022

In der dritten Sitzung beschäftigen sich die Mitglieder des Klimabürger:innenrats erstmals mit dem Thema ‚Mobilität‘. Unterstützt wurden sie dabei von Themenpatin Prof. Dr. Sophia Becker.

Warum ist ein Umstieg vom PKW auf Fahrrad, Fußgänger:innen und ÖPNV in Bezug auf den Klimawandel wichtig? Und wie kann das funktionieren? Im Eingangsvortrag gibt Sophia Becker einen Einblick in die Möglichkeiten der nachhaltigen Mobilität. Es geht um sogenannte Push- und Pullmaßnahmen, um die Ziele der Verkehrswende und deren Herausforderungen.

Vortrag: Die Verkehrswende in Berlin von Sophia Becker

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Formate: video/youtube

Prof. Dr. Sophia Becker ist Professorin für Nachhaltige Mobilität und transdisziplinäre Forschung an der TU Berlin. Außerdem leitet sie die interdisziplinäre Nachwuchsgruppe „Die Verkehrswende als sozial-ökologisches Experiment (EXPERI) Berlin“ und ist Mitglied des Executive Boards im „Einstein Center Climate Change and Public Policy of Human Settlement“. Ihr Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf nachhaltiger Mobilität, Mobilitätsinnovation und individueller Verhaltensänderung.

Im Anschluss an die Diskussion zum Vortrag wurden die Mitglieder des Rates in zwei Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1 beschäftige sich intensiver mit dem Thema des öffentlichen Nahverkehrs, Gruppe 2 mit dem Fahrradverkehr. In beiden Gruppen wurde dafür mit sogenannten Alltagsgeschichten aus der Zukunft gearbeitet. Dabei geht es darum, sich den Alltag in einer klimaneutralen Zukunft vorzustellen und dabei Herausforderungen der Gegenwart zu erkennen und zu besprechen.

Beide Alltagsgeschichten können hier nachträglich angesehen werden:

Alltagsgeschichte aus der Zukunft: Der öfffentliche Personennahverkehr

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Formate: video/youtube

„Johannes und Niklas sind Brüder und gehen gemeinsam durch Dick und Dünn. Darum haben sie auch entschieden, dass sie zwar bei Mama und Papa ausziehen, aber weiter zusammenwohnen wollen. Für ihre Geschwister WG haben sie eine Wohnung im Blankenburger Süden gefunden. In einem Mehrfamilienhaus im Erdgeschoss. Das ist wichtig, denn Johannes ist Rollstuhlfahrer.“

In einem nicht näher definierten Tag in der Zukunft zwischen 2030 und 2045, also auf dem Weg in die Klimaneutralität, begleiten wir die zwei Brüder durch einen Sonntag auf dem Weg zu ihrer Großmutter. Anhand dieser Alltagsgeschichte befassen sich die Mitglieder des Berliner Klimabürger:innenrat mit der Frage, wie der ÖPNV zur Mobilitätswende beitragen kann und was es braucht, um in Zukunft weniger auf das Auto angewiesen zu sein.

Alltagsgeschichte aus der Zukunft: Der Fahrradverkehr

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„Es ist morgens, 7.30 Uhr bei Familie Schröder in Moabit. Papa Said, Mutter Hannah und ihre Kinder Martha und Junis sind startklar. Hannah fährt mit dem E-Bike zur Arbeit, Said bringt erst noch die Kinder mit dem neu angeschafften E-Lastenrad in die Schule und zur Kita, bevor er sich auf den Weg zur Arbeit macht.“

In der Alltagsgeschichte zum Thema Fahrrad begleiten wir Familie Schröder durch den Tag. Dabei geht es um die Chancen und Herausforderungen des Fahrradverkehrs in der Zukunft. Inwiefern kann das Fahrrad den motorisierten Individualverkehr ersetzen?