Dokumentarfilmpreis bei Berlinale geht an «Nous»

Dokumentarfilmpreis bei Berlinale geht an «Nous»

Der Dokumentarfilmpreis der diesjährigen Berlinale geht an «Nous» von Alice Diop.

Nous

© Sarah Blum

Filmstill aus «Nous»

Der Film nimmt einen laut Beschreibung mit auf eine Reise in die Pariser Vorstädte, zu den Geschichten und Menschen dort. Aufgrund von Diops Neugier auf die «conditio humana» und ihrer durchdachten Sprache habe die Jury einstimmig beschlossen, ihr den Preis zu verleihen, teilten die Filmfestspiele am 08. Juni 2021 mit.
Nach einem digitalen Format im März eröffnet die Berlinale an diesem Mittwoch ihr Sommerfestival fürs Publikum. Der mit 40 000 Euro dotierte Dokumentarfilmpreis, der vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gestiftet wird, soll dann gemeinsam mit anderen Preisen am Sonntag verliehen werden.
Diops Film «Nous» sei «ein besonderes Werk, das vor dem Hintergrund der Schnellbahnstrecke RER B ein ebenso ungeschöntes wie poetisches Bild von Paris und seinen Außenbezirken einfängt», teilte rbb-Intendantin Patricia Schlesinger mit. Der Film hatte auch in der Reihe «Encounters», die besonders wagemutige Arbeiten auszeichnen will, den Preis als bester Film gewonnen.
Gewinner der Berlinale 2018
© dpa

Kino und Film in Berlin

Berlin ist über die Grenzen hinaus bekannt als Drehort, Kulisse und Inspiration. Alle Infos zu Festivals, Kinos, Drehorten, Fotostrecken und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. Juni 2021 15:17 Uhr

Weitere Berlinale-Nachrichten