Anmeldung
 
Die Berliner Verwaltung ist die größte Arbeitgeberin in der Region. Rund 120.000 Beschäftigte der unmittelbaren Landesverwaltung sorgen täglich dafür, dass Berlin als pulsierende Metropole und als Zuhause für 3,7 Millionen Menschen funktioniert.

Das Bezirksamt Reinickendorf von Berlin ist ein Teil der Berliner Verwaltung und erbringt als kommunaler Dienstleister mit seinen Dienstkräften eine Vielzahl von unterschiedlichen bürgernahen Leistungen, insbesondere für die Reinickendorfer Einwohnerinnen und Einwohner. Der Bezirk Reinickendorf begeistert durch seinen großen Facettenreichtum. Jeder der 11 Ortsteile ist individuell und unvergleichlich. Beschaulicher Dorfcharakter in Lübars trifft auf urbanes Leben im Märkischen Viertel. Ebenso spannend und vielseitig ist die Arbeit im Bezirksamt Reinickendorf von Berlin. Seien auch Sie ein wichtiger Teil und bewerben sich jetzt! 

Das Bezirksamt Reinickendorf von Berlin; Abteilung Jugend, Familie, Schule und Sport; Jugendamt sucht ab sofort, unbefristet , eine/einen

Leiter/in der Erziehungs- und Familienberatung (Psychologe/in) (m/w/d)

Kennzahl: 2019-129-7240

Entgeltgruppe gem. TV-L: E14 Fallgruppe 3
Stellenbezeichnung: Tarifbeschäftigte/r mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung (Psychologe/in)
Vollzeit mit 39,4 Wochenstunden (Eine Teilzeitbeschäftigung ist möglich, wenn sich im Auswahlverfahren geeignete Besetzungskonstellationen ergeben sollten.)

 

Ihr Arbeitsgebiet umfasst:

  • die Leitung der Erziehungs- und Familienberatung (EFB);
  • die Übernahme aller mit der Leitung verbundenen Aufgaben der Planung, Lenkung, Koordinierung und Kontrolle einschließlich der Kostenstellenleitung im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung;
  • die Förderung der Kooperation mit anderen Organisationseinheiten der Abteilung, den anderen Abteilungen des Bezirksamtes, der Senatsfachverwaltung und mit den Einrichtungen der freien Träger;
  • in der Fallarbeit: Diagnostik und psychologische Beratung von Kindern, Jugendlichen und Eltern;
  • die Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung, Scheidung und Ausübung des Umgangsrechts;
  • die Beratung von Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern;
  • die Beratung und Begleitung in Kinderschutzfällen (sexueller Missbrauch, Vernachlässigung, Gewalterfahrung);
  • Einzel-, Gruppen- und Familientherapie entsprechend der therapeutischen Zusatzausbildung;
  • Krisenintervention, Anfertigung von psychologischen Gutachten und Stellungnahmen, Beteiligung am Hilfeplanverfahren;
  • Teilnahme an Vernetzungsaufgaben im Jugendhilfebereich, an Prävention und Öffentlichkeitsarbeit;
  • ggf. Anleitung von Praktikantinnen/ Praktikanten;
  • Fallunabhängige psychosoziale Präventionsarbeit.

Weitere Einzelheiten können dem Anforderungsprofil entnommen werden, das unter „Weitere Informationen“ aufgerufen oder in der Fachabteilung (siehe Ansprechpartner/innen) angefordert werden kann.
 

Sie haben:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (Diplom oder Master) und eine abgeschlossene Zusatzausbildung in einem psychotherapeutischen Verfahren verbunden mit einer mehrjährigen Berufserfahrung in der Erziehungs- und Familienberatung oder in vergleichbaren therapeutischen Feldern.

Es können sich auch Psychologen/innen bewerben, die die Zusatzausbildung in einem psychotherapeutischen Verfahren bis zum 30.06.2021 abschließen werden. (formale Anforderungen)


Unsere Anforderungen:

  • Unabdingbar ist die Befähigung zur Personalführung, zur Teamleitung und -entwicklung und breite eigene Erfahrungen in der Fallarbeit (beraterisch und therapeutisch) sowie Sicherheit in der diagnostischen Einschätzung. Sehr wichtig sind Kenntnisse der einschlägigen Sozialgesetze, der datenschutzrechtlichen Bestimmungen und Grundkenntnisse der Kosten- und Leistungsrechnung. Weiterhin sehr wichtig ist die Vertrautheit mit unterschiedlichen therapeutischen und sozialpädagogischen Methoden der Problembearbeitung, die Fähigkeit zur Planung und Durchführung wirksamer und problemangemessener Interventionen und zur Erstellung psychologischer Gutachten.
   (fachliche Kompetenzen)
  • Unabdingbar sind eine gut ausgeprägte Fähigkeit zur Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Leistungs-, Lern- und Veränderungsfähigkeit neben der Entscheidungsfähigkeit und Selbstständigkeit. Bewerberinnen und Bewerber müssen kommunikations- und kooperationsfähig sein und eine ausgeprägte Organisationsfähigkeit besitzen. Sehr wichtig sind Ziel- und Ergebnisorientierung. Erwartet werden eine gute Ausdrucksweise, Einfühlungsvermögen und Diversity-Kompetenz.
  (außerfachliche Kompetenzen)


Sie finden sich im Profil wieder? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 05.07.2019. Die vollständigen und verbindlichen Stellenanforderungen entnehmen Sie bitte dem Anforderungsprofil im Abschnitt „weitere Informationen“.
 

Erforderliche Bewerbungsunterlagen:

Bei der Erstellung Ihrer Bewerbung fügen Sie bitte folgende Anhänge unter den Angabe der Kennzahl 2019-129-7240 als Datei bei:
1. ein Bewerbungsschreiben (mit vollständiger Anschrift, Angabe der Telefonnummer und der E-Mail-Adresse),
2. einen tabellarischen und lückenlosen Lebenslauf,
3. einen Nachweis über die geforderte Qualifikation,
4. aktuelle dienstliche Beurteilungen bzw. Arbeitszeugnisse und
5. ggf. eine Einverständniserklärung zur Personalakteneinsicht.

Von der Übersendung von Bewerbungsunterlagen in Papierform bitten wir abzusehen.
 

Ansprechpartner/in für Ihre Fragen:

Detaillierte Auskünfte erhalten Sie - auch in einem persönlichen Gespräch oder Telefonat - bei den folgenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern:
  • Fachabteilung: Herr Wackermann, Tel.030/90294-6000
  • Personalmanagement: Frau Pilgrimm, 030/90294-2183.
 

Hinweise:

 
  • Anerkannte schwerbehinderte Menschen oder diesen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. 
  • Die ausgeschriebene Stelle gehört zu einem Bereich in dem Frauen unterrepräsentiert sind. Deshalb sind deren Bewerbungen besonders erwünscht. 
  • Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, welche die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich gewünscht.
  • Die Auswahl soll in einem standardisierten Auswahlverfahren erfolgen.
  • Im Rahmen des Auswahlverfahrens ist eine aktuelle dienstliche Beurteilung bzw. ein aktuelles Arbeitszeugnis (nicht älter als 10 Monate) zu berücksichtigen. Soweit eine entsprechende dienstliche Beurteilung bzw. ein entsprechendes qualifiziertes Arbeitszeugnis nicht vorliegt, wird gebeten, die Erstellung einzuleiten und den Bewerbungsunterlagen diese als Fotokopie beizufügen. 
  • Im Auswahlverfahren entstehende Kosten können nicht erstattet werden. Ebenso können Bewerbungsunterlagen nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist oder die notwendigen Informationen für den Versand per Fachpost mitgeteilt werden.
  • Da das Verfahren derzeit noch nicht komplett barrierefrei ist, wenden Sie sich im Bedarfsfall bitte direkt an den Fachbereich Personalmanagement, Frau Paulson, Tel. 030/90294 2092.


Weitere Informationen zum Bezirksamt Reinickendorf unter: https://www.berlin.de/ba-reinickendorf/ und zur Berliner Verwaltung unter: http://www.berlin.de/karriereportal