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Die Berliner Verwaltung ist die größte Arbeitgeberin in der Region. Rund 120.000 Beschäftigte der unmittelbaren Landesverwaltung setzen sich täglich dafür ein, dass Berlin als pulsierende Metropole und als Zuhause für 3,7 Millionen Menschen funktioniert. Hierbei bilden die Dienstkräfte des allgemeinen nichttechnischen Verwaltungsdienstes das Rückgrat der Berliner Verwaltung.
 
Berlin ist ein Magnet. Und: wächst. Immer mehr Menschen zieht es nach Berlin. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen gestaltet dieses Wachstum im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sozial und nachhaltig. Lebendige Quartiere, bezahlbare Wohnungen, städtische Zentren sowie Grün- und Freiräume zur Erholung sind Erfolge eines kompetenten Verwaltungsmanagements. Werden Sie Teil davon.


Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung IV - Wohnungswesen, Wohnungsneubau, Stadterneuerung, Soziale Stadt - sucht ab dem 01.12.2019, unbefristet, eine Führungskraft für die

Leitung des Referates IV D - Wohnungsneubau - Projektmanagement und Bauleitplanung

Kennziffer: SenStadtWohn-Nr. 27/2019

Besoldungsgruppe/Entgeltgruppe: A 16, AT 1 (eine Höherbewertung nach B 2 / AT 2 ist angestrebt)
Vollzeit mit 40 Wochenstunden. Teilzeitbeschäftigung ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange im Rahmen vollzeitnaher Tätigkeit möglich.
Bewerbungsfrist: 28.06.2019


  

Ihr Arbeitsgebiet umfasst:

Leitung des Referates IV D – Wohnungsneubau - Projektmanagement und Bauleitplanung
 
Übergreifende Aufgaben der Aktivierung gesamtstädtisch relevanter Wohnungsbaupotentiale in der Äußeren Stadt durch integrierte Projektvorbereitung, Initiierung und Durchführung, insbesondere verbindliche Bauleitplanung und städtebauliches Projektmanagement.
 
Im Zuge der Aktivierung gesamtstädtisch relevanter Wohnungsbaupotentiale bzw. des städtebaulichen Projektmanagements stehen regelmäßig folgende Prozesse zur Bearbeitung an:
- Durchführung und Steuerung komplexer und schwieriger Bebauungsplanverfahren von außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung bzw. im
  dringenden Gesamtinteresse Berlins nach §§ 7 u. 9 AGBauGB
- Komplexes Planungs- und Projektmanagement
- Beurteilen und Beraten Projektentwicklungen Dritter
- Entwerfen und Durchsetzen vertraglicher Regelungen im Zusammenhang mit Bebauungsplan-Verfahren
- Mitwirkung bei Wettbewerben
- Wahrnehmung von Koordinierungsaufgaben,
o insbesondere von rechtlichen Planungsverfahren, städtebaulichen Entwurfsverfahren und partizipativen sowie administrativen Prozessen
o Berichtswesen
o Finanzielles Monitoring, soweit zuständig auch Prognose und stadtplanerische Stellungnahmen für Projekte / Vorhaben, Standortbeurteilungen
- Ausarbeitung, Abschluss, Fortschreibung und Abwicklung von Verträgen / Ausschreibungen

Aktivierung von geeigneten Flächenpotenzialen für den Wohnungsneubau:
- Mitwirkung bei der Identifizierung von Wohnungsbaupotentialen
- Mitwirkung bei der Entwicklung einer Gesamt-Strategie für Wohnungsbauvorhaben in der äußeren Stadt

Für Bewerberinnen und Bewerber im Beamtenverhältnis würde eine Ernennung zunächst auf Probe ( § 97 LBG) erfolgen. Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Es können sich auch geeignete Beschäftigte bewerben. Für diesen Fall ist ein entsprechender zunächst auf zwei Jahre befristeter Dienstvertrag vorgesehen.

Sie haben...

  • Abschluss eines wissenschaftlichen Universitätsstudiums (Diplom/Master) der Fachrichtungen Stadt- und Regionalplanung, Raumplanung, Architektur, Geographie oder vergleichbare wissenschaftliche Hochschulabschlüsse und bei Beamtinnen und Beamten Erfüllung der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 des allgemeinen Verwaltungsdienstes bzw. des technischen Dienstes (abgeschlossenes Städtebaureferendariat). Fundierte und umfassende fachliche Kenntnisse in den Bereichen verbindliche Bauleitplanung, Stadtentwicklung, Städtebau, öffentliches Recht, insbesondere Bau- und Planungsrecht, Wohnungswesen, Projektmanagement komplexer städtebaulicher Großprojekte, Anwendung des besonderen Städtebaurechts und mehrere Jahre Berufserfahrung in fachlich verantwortlicher Position in mind. zwei der vorgenannten Kenntnisbereiche. Mehrjährige Führungserfahrung.
     
  • Für die Wahrnehmung des Aufgabengebietes sind vertiefte Kenntnisse in Architektur, Stadtentwicklung, Städtebau, Wohnungswesen, öffentliches Recht und insb. Bau- und Planungsrecht sowie grundlegende Kenntnisse des Projekt- und Immobilienmanagements, Verwaltungsverfahrensrechts, Haushaltsrechts (insb. Vergabe- und Vertragsrecht) und Kenntnisse von politischen Entscheidungsprozessen unabdingbar. Neben praktischen Erfahrungen mit interdisziplinären und prozessorientierten Arbeitsmethoden, Aushandlungsverfahren im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, politischen Gremien, Verbänden, Bürgerinitiativen und sonstigen Institutionen sind Erfahrungen im Bereich ministerieller Aufgabenwahrnehmung und/oder alternativ Erfahrungen im Bereich städtisch-kommunalen Verwaltungshandelns auf Leitungsebene unabdingbar, wie auch Aufgeschlossenheit gegenüber gesellschaftspolitischen Fragestellungen, Vertretung des Referates nach außen und gute Kenntnisse der aktuellen Tendenzen und Ziele der Stadtentwicklung. Die Entscheidungsfähigkeit im Haushalts- und Personalwesen, Kenntnisse des Aufbaus der Berliner Verwaltung sowie strategische und sozialstädtische Kompetenz, die sich aus der demographischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung Berlins im Gefüge der Metropolenregion ergibt sind sehr wichtig. Ebenso wie Kenntnisse des verwaltungsspezifischen Bearbeitungsstandards (GGO, AZG, LHO, Zuwendungsrecht) und Sprachkenntnisse (insb. englisch). Die sichere Anwendung von IT-Standardsoftware (wie MS Office, Outlook) und Fachsoftware (wie Yade, MS Project) ist wichtig.

 

  • Unabdingbar sind neben Belastbarkeit und Entscheidungsfähigkeit auch ein hohes Maß an Organisationsfähigkeit. Leistungsfähigkeit, wirtschaftliches Handeln, Selbstständigkeit sowie stadtgesellschaftliche und politische Urteilsfähigkeit sind sehr wichtig. In der Zusammenarbeit mit anderen sind neben der unabdingbaren Konfliktfähigkeit, strategisches und konzeptionelles Denken und Handeln, Kommunikationsfähigkeit, Dienstleistungsorientierung sowie ein ausgeprägtes Durchsetzungsvermögen bzw. Verhandlungsgeschick sehr wichtig. Für das ausgeschriebene Aufgabengebiet ist die Fähigkeit, Ziele vorzugeben und dabei die Potenziale der Mitarbeiter/-innen zu berücksichtigen und zu fördern sowie ihre Bedürfnisse einzubeziehen, auch unter Berücksichtigung des LGG und des SGB IX unabdingbar (Mitarbeiterführung). Delegationsfähigkeit/Projektarbeit, Gleichstellungsverpflichtung gem.   § 3 Abs 1 LGG und Diversity Kompetenz sind sehr wichtig.




Wir bieten...

  • eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
 
  • flexible Arbeitszeitmodelle (u. a. Gleitzeit, Arbeiten in Teilzeit)
 
  • eine individuelle Personalentwicklung mit vielfältigen Angeboten der Fort- und Weiterbildung
 
  • betriebliche Sport- und Gesundheitsangebote
 
  • ein kollegiales Arbeitsumfeld und ein gutes Betriebsklima
 
  • einen sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst
Ansprechpersonen für Ihre Fragen:
Frau Kerstin Kliem, IV S / Fin
030 / 90139-4720

Erforderliche Bewerbungsunterlagen:
Ich bin gehalten, im Rahmen des Auswahlverfahrens auch die aktuelle dienstliche Beurteilung bzw. ein aktuelles Arbeitszeugnis zu berücksichtigen. Soweit eine entsprechende dienstliche Beurteilung bzw. ein entsprechendes Arbeitszeugnis nicht vorliegt, bitte ich die Erstellung einzuleiten. Bitte fügen Sie Ihrer Online-Bewerbung ein aussagekräftiges Bewerbungsschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und eine Kopie der aktuellen dienstlichen Beurteilung bzw. des aktuellen Arbeitszeugnisses bei. Bewerberinnen und Bewerber, die bereits im öffentlichen Dienst tätig sind, fügen bitte zudem eine Einverständniserklärung zur Anforderung und Einsichtnahme in die Personalakte auch durch die Frauenvertreterin und den Personalrat unter Angabe der personalaktenführenden Stelle bei.

Hinweis:
Bei gleicher Eignung werden Frauen nach dem Landesgleichstellungsgesetz Berlin und schwerbehinderte Menschen sowie einer/einem schwerbehinderten Menschen Gleichgestellte nach Maßgabe des § 2 SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetz Berlin ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen bestrebt, den Anteil der Frauen - insbesondere auf höherwertigen Arbeitsplätzen - zur erhöhen, weshalb Bewerbungen von Frauen erbeten werden. Die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund, die die formale Voraussetzungen erfüllen, ist ebenfalls erwünscht.

 
Weitere Informationen zur ausschreibenden Dienststelle unter: Weitere Informationen erhalten Sie unter www.stadtentwicklung.berlin.de.
Weitere Informationen zur Berliner Verwaltung unter: www.berlin.de/karriereportal