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Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen

Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen für das Onlinebewerbungsverfahren

I. Name und Anschrift der verfahrensverantwortlichen Stelle

Die verfahrensverantwortliche Stelle für das Onlinebewerbungsverfahren im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung und anderer nationaler Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist die:
Senatsverwaltung für Finanzen Berlin
 
Anschrift:
Senatsverwaltung für Finanzen
IV C 3
Klosterstraße 59
10179 Berlin

II. Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte des Verantwortlichen ist Herr Eckard Klein.

Anschrift:
Senatsverwaltung für Finanzen Berlin
Der Datenschutzbeauftragte
Herr Klein
Klosterstraße 59
10179 Berlin

E-Mail: Datenschutz@senfin.berlin.de

III. Zentrale Dienste des Webportals Berlin.de

Auf der Webseite werden zentrale Dienste des Portals Berlin.de in Anspruch genommen.
Dazu gehören unter anderem:

  • Bereitstellung der Website und Erstellung von Logfiles

  • Verwendung von Cookies

  • Webanalyse/Statistik Zählpixel

  • Socialmedia-Buttons (Shariff-Methode) 

Bitte beachten Sie dazu die zentrale Datenschutzerklärung von Berlin.de.

IV. Bewerbungsformular

IV.1. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Auf unserer Internetseite ist ein Dateneingabeformular vorhanden, dass für die elektronische Erfassung von personenbezogenen Bewerbungsdaten sowie der Übermittlung von Dokumenten mit personenbezogenen Daten genutzt werden kann (Onlinebewerbungsverfahren).
 
Nehmen Sie diese Möglichkeiten des Onlinebewerbungsverfahren wahr, so werden die in der Eingabemaske eingegeben Daten an uns übermittelt und gespeichert. Es werden ausschließlich nur jene Daten erhoben, die im Zuge Ihrer Bewerbung bei einer Behörde des Landes Berlin notwendig sind. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden dabei beachtet.
 
Diese Daten können insbesondere sein:

  • Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Telefonnummern, Fax-Nummer),

  • Vor- und Zuname,

  • Adresse (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Bundesland),

  • Geburtsdatum und Geburtsort,

  • Staatsangehörigkeit,

  • Grad der Behinderung sowie Schwerbehinderung (freiwillige Angabe),

  • (hoch-)schulische Nachweise (Zeugnisse und Abschlüsse),

  • berufliche Nachweise (Zeugnisse, Beurteilungen, Abschlüsse, Nachweise zu Berufserfahrungen, Weiter- und Fortbildungen),

  • Angaben zu allgemeinen Kompetenzen (Auslandserfahrungen, Führerschein mit Angaben der Führerscheinklasse, sonstige Kenntnisse),

  • Lebenslauf,

  • Lichtbild,

  • Praktikumsnachweise oder /-zeugnisse,

  • Angaben zu Körpergrößen und Gewicht.

Die Erfassung von weiteren personenbezogenen Daten können durch die jeweiligen Einstellungsbehörden festgelegt werden.
 
Im Zeitpunkt der Absendung der Bewerbungsdaten werden zudem folgende Daten gespeichert:

  • Datum und Uhrzeit des Formularversands

  • IP-Adresse 

Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen.
 
Nach Eingabe und Übermittlung Ihrer Daten, gelangen diese direkt über eine verschlüsselte Verbindung auf den Server eines externen Dienstleisters (Provider: Rexx Systems GmbH, Süderstraße 75-79D, 20097 Hamburg; Rechenzentrum HostEurope GmbH, Hansestraße 111, 51149 Köln). Alle Daten werden auf Basis des SSL-Verfahrens verschlüsselt. Falls Sie sich nach Ihrer Bewerbung mit den zur Verfügung gestellten Benutzerdaten in Ihrem Bewerberkonto anmelden, wird auch hierfür das SSL-Verschlüsselungsverfahren verwendet.
 
Ihre Daten werden im Wege der Auftragsverarbeitung gemäß § 28 DSGVO bei dem o.g. Provider gehostet. Sowohl das Land Berlin als auch der Provider setzen technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen ein, um Ihre erhobenen Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulation, Verlust, Zerstörung oder gegen Zugriff unberechtigter Personen zu schützen. Diese Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.
 
Wenn Sie sich über unser Onlinebewerbungsverfahren bewerben, kommunizieren Sie mit uns elektronisch. Wir werden mit Ihnen im Verlauf des Bewerbungsverfahrens per E-Mail kommunizieren. Sie stimmen zu, E-Mails von uns zu erhalten und Sie stimmen zu, dass alle Benachrichtigungen, Entscheidungen und andere Kommunikation, die wir Ihnen per E-Mail senden keiner weiteren Schriftform bedürfen, es sei denn zwingend anzuwendende gesetzliche Vorschriften erfordern eine andere Form der Kommunikation.
 
Mit der Verarbeitung und Übermittlung Ihrer Daten ausschließlich für den Bewerbungsprozess erklären Sie sich einverstanden.
 

IV.2. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist bei Einwilligung Art. 88 DSGVO i.V.m. § 26 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und § 2 Berliner Datenschutzgesetz (BlnDSG).
 

IV.3. Zweck der Datenverarbeitung

Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten (Daten aus der Eingabemaske sowie sonstige übermittelte Dokumente) dienen zur Bearbeitung der Bewerbung und zur Durchführung des Stellenbesetzungsverfahren.
 
Die personenbezogenen Daten werden durch die Einstellungsbehörde verarbeitet, die Urheber der Stellenausschreibung ist, auf die die Bewerbung abgegeben wurde. Zugriff auf die personenbezogenen Daten haben nur berechtigte Personen der einstellenden Behörde, die für das jeweilige Einstellungsverfahren zuständig sind sowie die Personen die für die Verfahrensadministration verantwortlich sind.  
 
Die sonstigen während des Absendevorgangs verarbeiteten personenbezogenen Daten dienen dazu, einen Missbrauch des Bewerbungsformulars zu verhindern und die Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme zu gewährleisten.
 

IV.4. Dauer der Speicherung

Die erhobenen Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Im Rahmen der Einstellungsverfahren der Berliner Verwaltung werden die Bewerberdaten grundsätzlich frühestens nach 2 Monaten gelöscht und somit mindestens für diesen Zeitraum im Jobportal gespeichert. Eine Löschung der Daten erfolgt spätestens ein Jahr nach dem Einstellungstermin. Auf Ihren Wunsch werden Ihre Bewerbungsdaten jederzeit aus dem Jobportal gelöscht. Bitte wenden Sie sich hierzu an die jeweilige Einstellungsbehörde, bei der Sie sich beworben haben.
Wird auf Grund der abgegebenen Daten ein Verwaltungsvorgang eingeleitet, gelten im Rahmen unserer Aktenführung dessen längere Aufbewahrungsfristen. Für die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobenen personenbezogenen Daten gelten die gleichen Speicherfristen und Löschgründe.
 

IV.5. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Ihre Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu widerrufen. Der Widerruf Ihrer Einwilligung führt zur Unzulässigkeit der Speicherung. Er entzieht der Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung mit Wirkung für die Zukunft die Rechtsgrundlage. Wir weisen jedoch darauf hin, dass in diesem Fall Ihre Bewerbung nicht weiterbearbeitet werden kann, wenn das Bewerbungsverfahren zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist.
 
Nehmen Sie per E-Mail Kontakt mit uns auf, so können Sie der Speicherung der personenbezogenen Daten jederzeit widersprechen. In einem solchen Fall kann die Konversation nicht fortgeführt werden.
 
Der Widerruf ist grundsätzlich an den/die „Datenschutzbeauftragte/n“ der jeweiligen Einstellungsbehörde zu richten. Alternativ können Sie den Widerruf auch an den o.g. Datenschutzbeauftragten der Senatsverwaltung für Finanzen richten. Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht.
 

V. Rechte der betroffenen Person

Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie betroffene Person i.S.d. DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

V.1. Auskunftsrecht

Sie können von dem bzw. der Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.
Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem bzw. der Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:
 
(1) die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;
(2) die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
(3) die Empfänger/-innen bzw. die Kategorien von Empfängerinnen bzw. Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
(4) die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
(5) das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
(6) das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
(7) alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
(8) das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person. 
Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.
 

V.2. Recht auf Berichtigung

Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem bzw. der Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der bzw. die Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.
 

V.3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:
(1) wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;
(2) die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;
(3) der bzw. die Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder
(4) wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des bzw. der Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen. 
Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden. Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem bzw. der Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.
 

V.4. Recht auf Löschung

a) Löschungspflicht

Sie können verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
(1) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
(2) Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 a) oder Art. 9 Abs. 2 a) DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
(3) Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
(4) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
(5) Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der bzw. die Verantwortliche unterliegt.
(6) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben. 

 

b) Information an Dritte

Hat der bzw. die Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er bzw. sie gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er bzw. sie unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche/r, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.

 

c) Ausnahmen

Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist:
(1) zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
(2) zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der bzw. die Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem bzw. der Verantwortlichen übertragen wurde;
(3) aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 h) und i) sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
(4) für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
(5) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. 
 

V.5. Recht auf Unterrichtung

Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem bzw. der Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängerinnen und Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.
Ihnen steht gegenüber dem bzw. der Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.
 

V.6. Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem bzw. der Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem bzw. einer anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch die bzw. den Verantwortliche/-n, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern
(1) die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1  a) DSGVO oder Art. 9 Abs. 2  a) DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 b) DSGVO beruht und
(2) die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem bzw. einer Verantwortlichen einem bzw. einer anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.
Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem bzw. der Verantwortlichen übertragen wurde.

V.7. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.
 

V.8. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.
Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den bzw. die Beschwerdeführer/-in über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.