Leistungsbereich

Puzzleteil mit Aufschrift ALG II und Münzen
Beratungsgespräch
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Die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) werden zur Absicherung des Existenzminimums gewährt, sofern das Ihnen zur Verfügung stehende Einkommen oder Vermögen hierzu nicht ausreicht.

Verantwortlich für die Erbringung dieser Grundsicherungsleistungen (auch genannt Arbeitslosengeld II) sind die Jobcenter. Im Jobcenter Ihres jeweiligen Wohnbezirks ist bei Leistungsbegehren ein entsprechender Antrag zu stellen.

Bei der Berechnung des Leistungsanspruchs wird eine einzelne Person oder eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft, d.h. in der Regel die Mehrzahl an Personen, die im gleichen Haushalt leben und gemeinsam wirtschaften, betrachtet.

Finanziert werden die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II aus Steuergeldern. Die Höhe des Arbeitslosengelds II richtet sich nicht nach einem zuvor erzielten Arbeitseinkommen, sondern nach pauschalierten Regel- und Mehrbedarfen sowie den individuellen Bedarfen für Unterkunft und Heizung. Zusätzlich besteht unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe.

Während der Zeiten des Leistungsbezugs haben die Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft alle Möglichkeiten zur Minderung bzw. Beendigung der Hilfebedürftigkeit zu nutzen. Hierzu gehören sowohl die Aufnahme einer zumutbaren Arbeit als auch die aktive Mitwirkung an allen Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit und die Prüfung des vorrangigen Anspruchs auf Leistungen anderer Sozialleistungsträger (z.B. Wohngeld, Renten, Unterhaltsvorschüsse).

Weiterführende und detailliertere Informationen finden Sie im Merkblatt „SGB II – Grundsicherung für Arbeitsuchende“, zu finden auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de).