Inhaltsspalte

Informationen für Träger von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Jobcenters Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Business
Bild: pressmaster / depositphotos.com

Maßnahmedurchführung unter den Maßgaben der InfSchMV des Landes Berlin

Grundsätzlich dürfen alle Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit sowie die Maßnahmen der beruflichen Bildung weiterhin in Präsenzform durchgeführt werden. Die Beschränkungen und Bedingungen der InfSchMV sind dabei zu beachten.

Bildungsangebote im Bereich der Erwachsenenbildung, die keine Berufliche Bildung darstellen, dürfen bis auf Weiteres nicht in Präsenzform durchgeführt werden (§ 13 Abs. 4 InfSchMV).

Für den Bereich der Maßnahmen der beruflichen Bildung hat die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales bereits Hinweise auf ihrer Internetseite veröffentlicht (www.berlin.de/sen/arbeit/corona).

Nach der InfSchMV gilt zurzeit:

Maßnahmen der Förderung der Eingliederung sind grundsätzlich auch in Präsenzform erlaubt. Dies schließt auch Maßnahmen nach § 45 SGB III ein.

Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit und Ausbildung in Gruppenform sind Veranstaltungen im Sinne von § 1 Abs. 3 InfSchMV. Einzelberatungsgespräche bzw. Einzelcoachung sind als Zusammenkunft nach § 1 Abs. 4InSchMV einzuordnen. (Zusammenkunft im öffentlichen Raum, keine private Zusammenkunft!).

Das für die Förderung der Eingliederung in Ausbildung und Arbeit erforderliche Aufsuchen der Agenturen für Arbeit und Jobcenter, der Jugendberufsagentur sowie anderer Orte der Durchführung der Maßnahmen stellt einen triftigen Grund für das Verlassen der eigenen Wohnung oder gewöhnlichen Unterkunft nach § 2 Abs. 1 Satz 3 InfSchmG dar. Für den Weg hin und zurück gelten die allgemeinen Regelungen der Kontaktbeschränkung nach der InfSchMV.

Bei der Durchführung von Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit und Ausbildung sind insbesondere folgende Bedingungen und Einschränkungen zu beachten:

Mindestabstand
Bei Maßnahmen zur Förderung der Eingliederung ist grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten (§ 3 Abs. 1 InfSchMV).

*Mund-Nasen-Bedeckung
*Wie in der Beruflichen Bildung ist auch bei anderen Maßnahmen zur Förderung der Eingliederung grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen zu tragen (§ 4 InfSchMV).

Anwesenheitsdokumentation
Die Verantwortlichen für Veranstaltungen zur Eingliederungsförderung haben eine Anwesenheitsdokumentation gemäß den Vorgaben des § 5 InfSchMV zu führen.

Schutz- und Hygienekonzept
Die Verantwortlichen für Maßnahmen zur Förderung der Eingliederung in Ausbildung und Arbeit haben entsprechend den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Angebots ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept gemäß § 6 InfSchMV zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Sie haben zudem die Einhaltung der in dem Schutz- und Hygienekonzept festgelegten Schutzmaßnahmen sicherzustellen.

Begrenzung der Zahl der Teilnehmenden
Die Personenobergrenzen nach § 9 InfSchMV sind auch Veranstaltungen zur Förderung der Eingliederung in Ausbildung Arbeit zu beachten. Maximal 50 zeitgleich Anwesende in geschlossenen Räumen, maximal 100 zeitgleich Anwesende bei Veranstaltungen im Freien.

Arbeitsgelegenheiten, geförderte Arbeitsverhältnisse, betriebliche Erprobungen
Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II sowie öffentliche geförderte Arbeitsverhältnisse können in Präsenzform unter Beachtung der Schutz- und Hygienevorgaben der InfSchMV wahrgenommen werden, sofern das Betriebsgeschehen nicht aufgrund der Regelungen der InfSchMV eingestellt ist. Dasselbe gilt für Maßnahmen nach § 45 SGB III bei Arbeitgebern (Erprobungsmaßnahmen, Praktika.)

Informationen zur Planung von Arbeitsgelegenheiten (AGH) für 2021

Es wurden aktuelle Informationen zur Planung 2021 für das Förderinstrument AGH eingestellt.
Ab sofort besteht die Möglichkeit Konzepte für die AGH-Planung 2021 einzureichen.

Nutzen Sie dafür den eingestellten Konzeptvordruck 2021

Bedingt durch die Corona-Epidemie wird eine Umsetzung der Maßnahmen nur unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen nach den einheitlichen Arbeitsschutzstandards SARS-CoV-2 der Bundesregierung sowie den vom Land Berlin vorgegebenen Regelungen möglich sein.
Dies ist bitte bereits bei der Konzepterstellung zu berücksichtigen.

Die Anzahl der Konzepte ist nicht beschränkt. Sie müssen sich jedoch hinsichtlich des Tätigkeitsbereiches oder / und der Zielgruppe deutlich unterscheiden.
Die Unterlagen sind per E-Mail an das Postfach Jobcenter-Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg.AGH-Konzepte@jobcenter-ge.de zu senden.

Senden Sie bitte nur den ausgefüllten Vordruck ohne Anhänge im pdf-Format per E-Mail.
Dabei sollte jedes Konzept mit einer gesonderten E-Mail übermittelt werden.

Im Dateinamen sowie der Betreffzeile der E-Mail ist folgende Syntax anzuwenden:
„Zielgruppe-Tätigkeitsbereich-Träger-fortlaufende Nummer“ , wobei
• die Zielgruppe entsprechend des Konzeptvordrucks zu wählen ist
• der Tätigkeitsbereich wie unter Pkt. 4.1 vorgegeben abzukürzen ist und
• der Trägername in Kurzform (ohne Rechtsform) zu benennen ist
• eine fortlaufende Nummer (1 – 5) durch Sie zu vergeben ist, sofern Sie mehr als ein Konzept einreichen

Zusätzliche Unterlagen wie z. Bsp. Trägersatzung fordern wir zu einem späteren Zeitpunkt ab, sofern uns diese noch nicht vorliegen.

Einsendeschluss ist der 07.08.2020

Bitte beachten Sie, dass Konzepte, die per Post gesandt werden, keine Berücksichtigung finden.
Systemseitig erhalten Sie nur für das erste eingegangene Konzept eine Bestätigungs-Email.

Aktuelle Informationen zur Planung 2021

Aktuelle Informationen zur Planung 2021

PDF-Dokument (390.8 kB)

AGH Konzeptvordruck 2021

AGH Massnahmekonzept 2021

DOCX-Dokument (49.1 kB)