Ziele im Handlungsfeld: Rahmenbedingungen

Rahmenbedingungen

Themencluster: Flächen

Ziele
a) Eine aktive Liegenschaftspolitik sichert und qualifiziert Industrieflächen (GE/GI) für den aktuellen und zukünftigen Bedarf.

b) Die integrierte Stadtentwicklung strebt eine ausgewogene Entwicklung der Flächennutzungen an. Zu diesen zählen u. a. Wohnen, soziale Infrastruktur, Industrie und Gewerbe sowie Verkehr.

Aufgabenfeld 1: Flächenbedarfe und -potenziale erheben und transparenter machen
Den Bedarf an Gewerbeflächen quantifizieren und Transparenz über Flächenpotenziale verbessern.

Aufgabenfeld 2: Flächen sichern
Attraktive gewerbliche Flächen (GE/GI) für die Berliner Industrie und das Handwerk langfristig sichern.

Aufgabenfeld 3: verfügbare Flächen für die Berliner Industrie erhöhen
Verfügbarkeit von Gewerbe- und Industrieflächen durch Aktivierung, Qualifizierung und Ankauf ausbauen.

Aufgabenfeld 4: Berliner Zukunftsorte stärken
Zukunftsorte durch Kooperationsmöglichkeiten mit Wissenschaftseinrichtungen und zielgruppengerechte Flächenangebote stärken.

Aufgabenfeld 5: bestehende Industriestandorte stärken
Bestehende Industriestandorte sichtbar machen, profilieren und qualifizieren.

Themencluster: Finanzierung

Ziele
Die Umsetzung des bestehenden Förderinstrumentariums ist vor allem durch eine erhöhte Bekanntheit und Reichweite verbessert.

Aufgabenfeld 1: bestehende Fördermaßnahmen bekannter machen
Die Bekanntheit und das Image des Förderinstrumentariums werden durch zielgruppenspezifische Marketingmaßnahmen und die Aufklärung über einfache Antragstellungen erhöht.

Aufgabenfeld 2: Reichweite der Fördermaßnahmen durch Evaluation erhöhen
Über Evaluationen die Zielgenauigkeit/Passfähigkeit der Fördermaßnahmen bei Bedarf überprüfen und über Kooperationen zwischen Finanz- und Wirtschaftsakteuren sowie Forschungsinstituten die notwendige Beratungskompetenz zur Umsetzung des Förderinstrumentariums erhöhen.


Themencluster: Verwaltung und (digitale) Infrastruktur

Ziele
a) Berlin fördert die Weiterentwicklung einer leistungsfähigen (digitalen) Infrastruktur und verfügt über ein bedarfsgerechtes und zukunftsfähiges Industriebreitbandnetz. Die Verwaltung nutzt digitale Innovationen.

b) Der Masterplan Industrie bildet für die Berliner Verwaltung den ressort- und ebenenübergreifenden strategischen (industriepolitischen) Rahmen. Sie ist kompetenter Ansprech- und Umsetzungspartner für Bestandsunternehmen, Neuansiedlungen und Startups.

Aufgabenfeld 1: digitale Infrastruktur
Berlin fördert den Ausbau einer leistungsfähigen, auf den Bedarf der Industrie ausgerichteten digitalen Infrastruktur und trägt zur Verbesserung der Rahmenbedingungen bei.

Aufgabenfeld 2: wirtschaftsförderliche Verwaltung
Verwaltung und Wirtschaftsförderung bieten für alle Unternehmen (Bestandsunternehmen, Neuansiedlungen, Startups) lebenslagenorientierte und transparente Ansprechstrukturen sowie klare Schnittstellen.

Aufgabenfeld 3: Wirtschaftsverkehr
Bei der Weiterentwicklung des Integrierten Wirtschaftsverkehrskonzepts (IWVK) und darüber hinaus wird der Bedarf der Industrieunternehmen berücksichtigt.

Themencluster: Energie

Ziele des Themenclusters: Die Berliner Industrie nutzt ihr Potenzial zur Energieeffizienz, Lastflexibilisierung und Sektorenkopplung und trägt so entscheidend zum Gelingen der urbanen Energiewende bei. Die Netzstabilität ist bei weiter steigendem Anteil erneuerbarer Energien (z.B. durch innovative Speichertechnologien) sichergestellt und für den Roll-out von E-Mobilität ertüchtigt. In enger Kooperation mit dem Berlin-Brandenburger Cluster Energietechnik nutzt die Industrie die Lösungskompetenz der regionalen Energietechnikunternehmen.

Aufgabenfeld 1: Im Themencluster Energie wurden auch die industriepolitisch relevanten Maßnahmen im Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK 2030) definiert. Der Masterplan Industrie verweist an dieser Stelle daher auf die Maßnahmen des BEK 2030, die maßgeblich zur Erfüllung der oben beschriebenen industriepolitischen Ziele beitragen.