Stärkung Umweltverbund

BVG, Bus
Bild: BVG, Oliver Lang

Busse und Bahnen, Rad- und Fußverkehr sind eine gute Alternative zum Autoverkehr. Und sie sind der beste Weg, die Luft in Berlin sauberer zu bekommen. Deshalb ist die Stärkung von ÖPNV, Rad- und Fußverkehr – des Umweltverbundes – eine wichtige Säule beim Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger.

Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz, das im Juni vom Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde, legt die Grundlage dafür: Alle sollen sich klimaschonend und sicher durch die Stadt bewegen können. Deswegen wird gezielt der Umweltverbund (Busse, Bahnen, Tram, Fahrrad und Fußverkehr) gestärkt. Dafür werden neue Tramstrecken geplant, die U5 ausgebaut sowie eine neue und sicherere Radinfrastruktur angelegt.

Damit nicht genug: Für weniger Abgase und eine bessere Luft sorgen Elektrobusse. Deswegen steckt die BVG viel Geld in die neue Technik (BVG: Projekt E-Bus Berlin). E-Busse werden nach und nach Diesel-Busse ersetzen und leise und sauber über Berlins Straßen rollen. Aktuell ist erst eine Handvoll E-Busse unterwegs, weitere dreißig werden ab Frühjahr 2019 folgen. Jedes Jahr kommen weitere hinzu, bis ab 2030 alle Busse mit sauberem Strom aus Wind, Sonne und Wasser fahren.

Bereits eingesetzte Diesel-Busse werden nachgerüstet oder durch modernere Busse (Euro-6-Norm) ersetzt. 2018 werden rund 50 Doppeldeckerbusse sowie 75 Gelenkbusse mit so genannten SCR-Katalysatoren modernisiert.

Die Stärkung des Umweltverbundes soll mehr Menschen dazu bewegen, auf das Auto zu verzichten. Weniger Autoverkehr bedeutet weniger Abgase und eine sauberere und gesündere Luft für alle in Berlin.