Terminhinweis: Schwermetallvergiftung durch Schießstände der Berliner Polizei?

Pressemitteilung vom 07.11.2019

In der Verwaltungsstreitsache

VG 5 K 143.17

des Herrn Thomas K.

Verfahrensbevollmächtigte: Rechtsanwälte jura-ratio
gegen

das Land Berlin,
vertreten durch den Polizeipräsidenten in Berlin

hat das Verwaltungsgericht Berlin Termin zur mündlichen Verhandlung auf

Montag, den 11. November 2019, 11.30 Uhr,

im Gerichtsgebäude, Kirchstraße 7, 10557 Berlin, Saal 4304, anberaumt.

Gegenstand des Verfahrens: Schwermetallvergiftung durch Schießstände der Berliner Polizei?

Der 54-jährige Kläger, ein inzwischen in den Ruhestand versetzter Polizeibeamter, begehrt die Anerkennung einer Schwermetallvergiftung als Berufskrankheit nach dem Landesbeamtenversorgungsgesetz. Der Kläger macht geltend, er habe sich diese Vergiftung durch seine Tätigkeit auf Schießständen der Berliner Polizei, die unzureichend belüftet gewesen seien, zugezogen. Zwischen den Beteiligten sind insbesondere Fragen der Kausalität zwischen Schadstoffbelastung und Erkrankung des Klägers streitig. Voraussichtlich wird sich auch die Frage stellen, ob der Kläger, der die Krankheit erst im Jahr 2016 angezeigt hat, aber bereits seit 2003 durchgängig dienstunfähig erkrankt war, gesetzliche Meldefristen versäumt hat.

Modalitäten der Berichterstattung: Eine Akkreditierung ist nicht erforderlich.