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Landgericht Berlin: Pool-Lösung im „Pokerraubprozess“ gegen den mutmaßlichen Initiator u. a. - keine Akkreditierung (PM 38/2010)

Pressemitteilung vom 30.07.2010

Die Präsidentin des Kammergerichts
- Pressestelle der Berliner Strafgerichte -

Die Staatsanwaltschaft Berlin wirft dem 31 Jahre alten Angeklagten Mohamed A.- C. und dem 29 Jahre alten Ibrahim E.- M. schweren Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor. Sie sollen den bewaffneten Überfall auf das Pokerturnier im Hotel Grand Hyatt in Berlin am 6. März 2010 initiiert und organisiert haben.

Die Hauptverhandlung beginnt vor der 10. Großen Strafkammer des Landgerichts Berlin am

Donnerstag, den 19. August 2010,

um 9.00 Uhr, Saal 500, des Kriminalgerichts Moabit.

Fortsetzungstermine: 24. August 2010 bis 11. November 2010

Auf Grundlage der durch den Vorsitzenden der 10. Großen Strafkammer des Landgerichts Berlin getroffenen Anordnung gilt unter anderem Folgendes:

Vertreter von Presse, Rundfunk und Fernsehen
a) Im Sitzungssaal und im davor liegenden Bereich dürfen an allen Verhandlungstagen zehn Minuten vor Beginn der Hauptverhandlung Ton- und Bildaufnahmen gemacht werden; dies gilt nicht bei Sitzungspausen. Die Interessierten haben bis spätestens zum

Dienstag, den 17. August 2010, 12.00 Uhr

einen entsprechenden Antrag per E-Mail bei der Pressestelle der Berliner Strafgerichte (pressestelle.moabit@kg.berlin.de) zu stellen.
b) Film- und Bildaufnahmen der Angeklagten dürfen nur in anonymisierten Zustand
(d. h. zum Beispiel verpixelt) veröffentlich werden.
c) Poollösung: Sollten mehr als zwei Filmteams und/oder Fotografen interessiert sein, darf jeweils ein Team einer öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt und eines Privatsenders bestehend aus je einem Kameramann und bis zu zwei Begleitern sowie zwei Fotografen – darunter zumindest ein Fotograf einer Presseagentur – filmen und Tonaufnahmen machen bzw. fotografieren. Es ist jeweils bis

Mittwoch, den 18. August 2010, 12.00 Uhr

eine bestimmte Person oder Anstalt zu benennen, von der die Film- oder Fotoaufnahmen gefertigt werden (Poolführer). Der Poolführer soll sich schriftlich verpflichten, das Bildmaterial den Konkurrenzunternehmen und Mitbewerbern zeitnah kostenlos zu überspielen oder anderweitig zur Verfügung zu stellen. Die erforderlichen Absprachen obliegen im Einzelnen den interessierten Anstalten, Redaktionen, Agenturen und Journalisten. Kommt eine Einigung nicht zustande, dürfen im Sitzungssaal keinerlei Aufnahmen gemacht werden.
d) Das Mitführen von Stativen, Tonangeln und Leitern wird aus Sicherheitsgründen untersagt.
e) Die Durchführung von Interviews im Sitzungssaal ist zu keinem Zeitpunkt gestattet.
f) Berufsmäßige Gerichtszeichner sind im Sitzungssaal zugelassen.
g) Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist den Pressevertretern und Gerichtszeichnern der Zutritt zum Sitzungssaal erst gestattet, wenn die Poolführer mit ihren Teams den Sitzungssaal verlassen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Petra Carl
Pressesprecherin