Universität Potsdam muss ehemaligen Studierenden Rückmeldegebühren erstatten - 15/17

Pressemitteilung vom 22.06.2017

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brand­en­burg hat heu­te in vier Fäl­len Kla­gen von ehe­mals Stu­die­ren­den der Uni­ver­si­tät Pots­dam auf E­rstat­tung von Rück­melde­ge­büh­ren statt­ge­geben. Die Rück­melde­ge­büh­ren waren auf der Grund­lage von § 30 Abs. 1a Satz 1 des Bran­den­burgi­schen Hoch­schu­lge­set­zes (BbgHG) in der Fas­sung des Haus­halts­struk­tur­ge­set­zes 2000 ge­zahlt worden. Das Erge­bnis war durch die Ent­schei­dung des Bundes­ver­fas­sungs­ge­richts vom 17. Janu­ar 2017 vor­ge­zeich­net, wo­nach § 30 Abs. 1a Satz 1 BbgHG in der genann­ten Fas­sung mit dem Grund­ge­setz unver­ein­bar und nich­tig ist, so­weit da­nach bei jeder Rück­mel­dung Ge­büh­ren von 100 DM bzw. 51 € pro Se­mes­ter erho­ben wurden.

Urteile vom 22.Juni 2017 – OVG 5 B 7.17 u.a. –