Hubschrauberlandeplatz des Unfallkrankenhauses Berlin - 21/09

Pressemitteilung vom 09.07.2009

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat in einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren die Beschwerde von Anwohnern gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin zurückgewiesen, der die Genehmigung eines Hubschrauber-Sonderlandeplatzes auf dem Dach des Unfallkrankenhauses Berlin (UKB) in Berlin-Marzahn zum Gegenstand hat.

Der 12. Senat des Oberverwaltungsgerichts kam nach Durchführung eines Ortstermins und einer mehrstündigen Verhandlung vor Ort zu dem Ergebnis, dass die Anwohner durch die Stationierung des Intensivtransporthubschraubers „Christoph Berlin“ und den Bau eines Hangars auf dem Dach des UKB nicht in ihren Rechten verletzt seien. Mögliche Beeinträchtigungen durch Lärm müssten hingenommen werden.

Die Entscheidung erging, nachdem Vergleichsverhandlungen zwischen den Beteiligten, die der 12. Senat zur gütlichen Beilegung des Rechtsstreites angeregt hatte, gescheitert waren.

Beschluss vom 3. Juli 2009 – OVG 12 S 154.08 -