Durchführung von zwei Konzerten in der Zitadelle Spandau nur unter Auflagen - 20/09

Pressemitteilung vom 08.07.2009

Das Verwaltungsgericht Berlin hatte mit Beschluss vom 16. Juni 2009 den Eilantrag einer Anwohnerin zurückgewiesen, die sich unter Hinweis auf erhebliche Lärmbelastungen gegen die von der zuständigen Senatsverwaltung genehmigte Durchführung von Konzerten im Innenhof der Zitadelle Spandau wandte.

Die dagegen gerichtete Beschwerde der Anwohnerin hat der 11. Senat des Oberverwaltungsgerichts heute mit der Maßgabe abgelehnt, dass bei den für den 8. und 11. Juli 2009 genehmigten Konzerten die Entstehung störender tieffrequenter Geräusche durch eine die Zumutbarkeit für die Anlieger sichernde Begrenzung der entsprechenden Geräuschanteile zu verhindern ist. Sollte eine hinreichende Reduzierung der Bässe aus technischen Gründen oder mangels Einverständnisses der auftretenden Künstler nicht möglich sein, hätte dies zur Folge, dass die dann erheblich störenden Veranstaltungen nicht durchgeführt werden dürfen.

Beschluss vom 8. Juli 2009 – OVG 11 S 35.09 -