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Die Vizepräsidentin des Standorts Tegeler Weg

Bild Dr. Teschner
Bild: ©KOPF & KRAGEN Fotografie

Dr. Anja Teschner, geb. 1966 in Berlin, nahm nach Abschluss ihres Fachhochschulstudiums und Examinierung zur Dipl.-Rechtspflegerin sowie einer Tätigkeit als Rechtspflegerin in der Staatsanwaltschaft Berlin 1989 das Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin auf. Ihre Fachkenntnisse als Rechtspflegerin setzte sie für eine studienbegleitende Tätigkeit als Juristin in einem Berliner Anwaltsnotariat ein. Nach dem Zweiten Staatsexamen 1996 arbeitet sie zunächst als Rechtsanwältin, bevor sie 1997 in den Richterdienst trat. 1998 schloss Dr. Anja Teschner ihre Promotion zur Dr. jur. an der Freien Universität ab. Noch als Proberichterin mit zivilrechtlichen Stationen am Amtsgericht Pankow-Weißensee und Landgericht Berlin sowie einem strafrichterlichen Einsatz am Amtsgericht Tiergarten wurde sie 2000 zunächst in die Verwaltung des Landgerichts Berlin berufen, sodann an die Senatsverwaltung für Justiz abgeordnet und zur Leiterin der Justizpressestelle bestellt. Nach Ernennung zur Richterin am Landgericht und Beendigung der ministeriellen Abordnung war sie von 2002 bis 2003 als Beisitzerin einer Zivilkammer am Landgericht Berlin tätig. Alsdann wurde sie vom Präsidenten des Landgerichts erneut in die Gerichtsverwaltung berufen, wo sie neben ihrer spruchrichterlichen Tätigkeit bis Ende 2007 u.a. als Präsidialrichterin wirkte. Im Anschluss hieran wechselte Dr. Anja Teschner 2008 an das Kammergericht und wurde 2009 zur Richterin am Kammergericht ernannt. Während ihrer dortigen bis Anfang 2012 andauernden Tätigkeit war sie u.a. als Beisitzerin in allgemeinen Zivilsenaten tätig und zudem in der Gerichtsverwaltung für Personalangelegenheiten zuständig. Im Februar 2012 bestellte sie das Bundesministerium für Justiz zur Leiterin des Prüfungsamtes für die notarielle Fachprüfung bei der Bundesnotarkammer. Mit ihrer Ernennung zur Vizepräsidentin des Landgerichts Berlin kehrte Frau Dr. Teschner im Mai 2016 in die Berliner Landesjustiz zurück.