Inhaltsspalte

Keine Lohnansprüche eines rumänischen Bauarbeiters gegen die Openmallmaster GmbH

Pressemitteilung Nr. 3/16 vom 13.01.2016

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat in seiner heutigen Entscheidung die Klage eines rumänischen Bauarbeiters auf Lohn für August bis Oktober 2014 gegen die an der Errichtung der „Mall of Berlin“ beteiligte Openmallmaster GmbH abgewiesen und damit die erstinstanzliche Entscheidung, die zugunsten des Klägers erging, abgeändert. Die erstinstanzliche Entscheidung wurde maßgeblich mit einem erst nach Ablauf vorgesehener Fristen erfolgten Vortrag der Openmallmaster GmbH begründet. Dies sei angesichts des weiteren, vom vorherigen Vortrag abweichenden Sachvortrags des Klägers zu den Abläufen nicht haltbar.

Ein Arbeitsverhältnis mit der Openmallmaster GmbH sei nicht hinreichend dargelegt, zumal der Kläger selbst vorträgt, er sei schwerpunktmäßig beim Bau eines Motels tätig geworden, einer Baustelle, für die der Openmallmaster GmbH keine Aufträge erteilt wurden. Aufstellungen, in welchem Umfang der Kläger wo tätig war, wurden nicht vorgelegt.

Das Landesarbeitsgericht hat die Revision an das Bundesarbeitsgericht nicht zugelassen.

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 13.01.2016, Aktenzeichen 15 Sa 1622/15