„Mall of Berlin“ – Arbeitsgericht weist Lohnklage eines rumänischen Bauarbeiters ab

Pressemitteilung Nr. 27/15 vom 15.09.2015

Das Arbeitsgericht Berlin hat heute die Klage eines rumänischen Bauarbeiters abgewiesen, mit der er Lohnforderungen gegen ein auf der „Mall of Berlin“ als Subunternehmer tätiges Bauunternehmen geltend gemacht hatte.

Das Gericht hat auf der Grundlage des Vorbringens des Klägers nicht feststellen können, dass er in einem Arbeitsverhältnis zu dem beklagten Unternehmen gestanden habe. Ein schriftlicher Arbeitsvertrag war nicht abgeschlossen worden; dass der Einsatz des Klägers im Namen des Unternehmens erfolgte, hatte der Kläger nicht hinreichend vorgetragen.

Die Klage eines weiteren rumänischen Bauarbeiters hat das Arbeitsgericht mit gleicher Begründung zum Teil abgewiesen; wegen eines weiteren Teils der Klage, der sich auf die Tätigkeit auf einer Baustelle in Potsdam bezog, muss vor einer Entscheidung zunächst die örtliche Zuständigkeit des Arbeitsgerichts Berlin geklärt werden.

Die Entscheidungen können mit der Berufung an das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg angegriffen werden.

Arbeitsgericht Berlin, Aktenzeichen 53 Ca 3754/15 und 53 Ca 3757/15