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Hertha-Profi: Kein Anspruch auf Teilnahme am Training der Lizenzmannschaft

Pressemitteilung vom 18.02.2014

Das Arbeitsgericht Berlin (Kammer 38) hat den Antrag des Fußballprofis Peer Kluge, am Training der Lizenzmannschaft von Hertha BSC teilnehmen zu können, ohne mündliche Verhandlung zurückgewiesen.

Hertha BSC hatte Herrn Kluge angewiesen, vorübergehend am Trainings- und Spielbetrieb der 2. Mannschaft teilzunehmen. Mit seinem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wollte Herr Kluge erreichen, wieder am Profitraining teilnehmen zu können.

Der Antrag hatte vor dem Arbeitsgericht keinen Erfolg, weil sich der Spieler arbeitsvertraglich verpflichtet hatte, auch an einem Training der 2. Mannschaft teilzunehmen. Diese vertragliche Bestimmung sei rechtswirksam und für beide Vertragsparteien bindend.

Der Beschluss kann mit dem Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg angefochten werden.

Arbeitsgericht Berlin, Aktenzeichen 38 Ga 2145/14

Terminhinweis:

In dem Verfahren des Fußballprofis Maik Franz, der sich ebenfalls mit einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen eine Teilnahme am Training der 2. Mannschaft von Hertha BSC gewandt hat, hat das Arbeitsgericht Berlin (Kammer 27) einen Termin zur mündlichen Verhandlung auf

Montag, 3. März 2014, 12:30 Uhr, Saal 521

anberaumt.

Arbeitsgericht Berlin, Aktenzeichen 27 Ga 2144/14