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Landesarbeitsgericht weist Klage des ehemaligen Geschäftsführers der Treberhilfe ab

Pressemitteilung vom 25.03.2013

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat in seiner heutigen Verhandlung die Klage des ehemaligen Geschäftsführers der Treberhilfe, Herrn Hans-Harald Ehlert, gegen die „Neue Treberhilfe gGmbH“ abgewiesen und damit eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Berlin (vgl. Pressemitteilung 34/12 ) bestätigt.

Das Landesarbeitsgericht ist der Auffassung des Herrn Ehlert, er habe nach seiner Abberufung als Geschäftsführer in einem Arbeitsverhältnis zu der (alten) Treberhilfe gestanden, das auf die „Neue Treberhilfe GmbH“ übergegangen sei, nicht gefolgt. Herr Ehlert konnte als Gesellschafter weiterhin maßgeblichen Einfluss auf die (alte) Treberhilfe nehmen und war deshalb nicht als Arbeitnehmer anzusehen; es bestand daher kein Arbeitsverhältnis zwischen ihm und der (alten) Treberhilfe, das auf einen Betriebserwerber hätte übergehen können.

Das Landesarbeitsgericht hat die Revision an das Bundesarbeitsgericht nicht zugelassen.

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 22.03.2013 – Aktenzeichen 8 Sa 2232/12