Keine Einigung zwischen 1. FC Union Berlin und Christian Beeck im arbeitsgerichtlichen Verfahren

Pressemitteilung vom 25.07.2011

Am heutigen Tag fand eine Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht Berlin in dem Rechtsstreit Christian Beeck ./. 1. FC Union statt. Der Verein hatte den bis zum 30.06.2012 datierenden Vertrag als Teammanager gekündigt und Christian Beeck greift diese Kündigung nunmehr vor dem Arbeitsgericht an. Der Prozessvertreter des Vereins, Dr. Müller, begründete in der Güteverhandlung die Kündigung im Wesentlichen damit, dass der Verein seine Organisationsstruktur dahin ändern wolle, dass auf der Stelle von Beeck eine Person mit mehr kaufmännischer Orientierung tätig werden solle. Beeck seinerseits akzeptierte dies nicht, sein Anwalt Dirk Greiser sprach vielmehr von einer „Austauschkündigung“.

Beide Seiten zeigten sich im Grundsatz jedenfalls aber vergleichsbereit; der Prozessvertreter von Beeck erklärte, dass beabsichtigt sei, außerhalb des gerichtlichen Verfahrens zu einer Einigung zu gelangen und das Arbeitsgerichtsverfahren so zu beenden.

Da eine Einigung vor Gericht nicht zustande gekommen war, beraumte das Gericht einen Kammertermin zur Fortsetzung des Verfahrens für

Donnerstag, 17. November 2011, 09:30 Uhr, Saal 213

an. Falls es zwischenzeitlich zu einer außergerichtlichen Einigung der Parteien kommen sollte, würde dieser Termin hinfällig.

Az: 17 Ca 8318/11