Außerordentliche Kündigung des Direktors des Unternehmensbereichs Omnibus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Pressemitteilung vom 07.06.2011

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg verhandelt in seiner Sitzung am

Freitag, 10. Juni 2011, 09:00 Uhr, Saal 222

im Dienstgebäude Magdeburger Platz 1, 10785 Berlin über die außerordentliche Kündigung des Direktors des Unternehmensbereichs Omnibus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Die BVG stützt ihre Kündigung auf angebliche Managementfehler. Der Arbeitnehmer, der dem Vorstand der BVG direkt unterstellt war, sei seiner Führungsverantwortung nicht gerecht geworden. Er trage die Verantwortung für gravierende Mängel im Unternehmensbereich Omnibus. Der Arbeitnehmer hält die Vorwürfe für unberechtigt.

Das Arbeitsgericht hat der Kündigungsschutzklage des Arbeitnehmers entsprochen und die Auflösungsanträge der BVG zurückgewiesen. Hiergegen richtet sich die Berufung der BVG vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.

Aktenzeichen: LAG Berlin-Brandenburg, 17 Sa 491/11