Mitteilung zu: Änderungskündigung eines Prüfbeauftragten bei der S-Bahn wegen mangelhafter Leistungen bei der Prüfung von Rädern

Pressemitteilung vom 15.09.2010

In der heutigen Verhandlung hat die Kammer Bedenken geäußert, ob das dem Kläger vorgeworfene Fehlverhalten eine Kündigung rechtfertigen kann oder ob zuvor nicht eine Abmahnung hätte ausgesprochen werden müssen. Von letzterem war das erstinstanzliche Urteil ausgegangen.

Da der Arbeitsplatz des Klägers aufgrund von Umstrukturierungen bei der Beklagten inzwischen unstreitig nicht mehr besteht, wollen die Parteien prüfen, ob einvernehmlich ein anderweitiger Einsatz des Klägers – möglichst auf der Ebene einer Ingenieurtätigkeit – in Betracht kommt.

Daher wurde ein Verkündungstermin für eine Entscheidung festgesetzt auf

Mittwoch, 3. November 2010, 8:55 Uhr, Saal 334.

15 Sa 918/10