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Erhebungen zum Projekt

Friedrichstraße mit Autoverkehr
Bild: Ralf Rühmeier, 2019

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz führt zur „Flaniermeile Friedrichstraße“ einen Verkehrsversuch durch. Hierbei geht es sowohl um die verkehrliche Entwicklung als auch um Umwelteffekte wie Luftschadstoffbelastung und Lärm. Im Rahmen des Verkehrsversuchs ist ein quantitativer Verkehrsmengenvergleich vorgesehen. Dazu finden umfangreiche Verkehrszählungen statt. Der Ist-Zustand vor dem Verkehrsversuch wird mit der Entwicklung während des Projektzeitraums des autofreien Straßenabschnitts verglichen.

Auch für die Untersuchung zur Luftgüte können Daten aus der Zeit vor und während der „Flaniermeile Friedrichstraße“ ausgewertet werden. Luftgüte-Messeinrichtungen wurden seit Juni 2020 in der Friedrichstraße und in umliegenden Straßen eingerichtet, um zu untersuchen, inwiefern die Nebenstraßen der Friedrichstraße von einer besseren Luftqualität profitieren. Anhand der Verkehrszählungen kann die Änderung der Lärmbelastung vor und während des Projekts beschrieben werden. Bei der Messung und Auswertung der Umwelteffekte wird die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz vom Potsdamer Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS Potsdam) unterstützt.

Außerdem werden die Veränderung der Passant*innenströme (Fuß- und Radverkehr) ermittelt sowie qualitative Befragungen von Passant*innen, Anwohner*innen und Unternehmen erfolgen.

Ergebnisse

Das Projekt „Flaniermeile Friedrichstraße“ wird durch verschiedene Fachbereiche der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und des Bezirks Mitte von Berlin begleitet. Beteiligt sind Fachleute aus den Bereichen Verkehr, Luftgüte, Lärm sowie der Wirtschaftsförderung. Die Erkenntnisse werden nach Projektabschluss in einem Bericht veröffentlicht. Ein Zwischenstand vom Dezember 2020 findet sich hier.