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Häufige Fragen

Friedrichstraße
Bild: Ralf Rühmeier

Allgemeine Fragen

Die „Flaniermeile Friedrichstraße“ soll die Straße im Herzen der Stadt beleben und dazu beitragen, den Standort Friedrichstraße zu stärken.
Damit einhergehend wird die Berliner Mobilitätswende für einen konkreten Straßenabschnitt erfahrbar, indem der gesamte Straßenbereich zwischen Französischer Straße und Leipziger Straße ausschließlich für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zur Verfügung steht.

Eine verbesserte Luftqualität und eine geringere Lärmbelastung verbessern die Aufenthaltsqualität. Sitzmöglichkeiten mit Bepflanzungen und verschiedene gastronomische Angebote laden zum Verweilen ein und lassen so die Friedrichstraße zu einem Ort der Begegnung werden. Auch durch die Gestaltung von Showcases durch den anliegenden Einzelhandel werden die neu für den Aufenthalt gewonnenen Flächen attraktiv gestaltet.

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Das Projekt erstreckt sich in der Friedrichstraße von der Französischen Straße bis zu Leipziger Straße. Einen genauen Überblick bekommen Sie im Menüpunkt
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Das Projekt in der Friedrichstraße startete Ende August 2020 für einen Zeitraum von fünf Monaten. Aufgrund der Pandemie-Entwicklung wurde für eine valide Projektbewertung eine Verlängerung bis Ende Oktober 2021 erforderlich. Im Nachgang wird das Projekt ausgewertet. Auf Basis der Erfahrungen wird dann zu entscheiden sein, ob ggf. dauerhafte Veränderungen in der Friedrichstraße vorgenommen werden.

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Die sog. zweite Welle der Corona-Pandemie hat auch den Projektverlauf beeinträchtigt: Vorgesehene Erhebungen konnten nicht durchgeführt werden. Daneben unterliegen die in den Begleituntersuchungen der Teilbereiche Verkehr, Wirtschaft und Umwelt ermittelten Daten einer beschränkten Aussagekraft. Unter diesen Umständen wurde der ursprüngliche Projektzeitraum (August 2020 bis Januar 2021) von den für die Begleituntersuchungen zuständigen Fachabteilungen des Bezirks Mitte von Berlin und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als zu kurz betrachtet. Es wurde eine Verlängerung bis Ende Oktober 2021 empfohlen, um belastbare Ergebnisse und Schlussfolgerungen auf einer validen Datenbasis zu erzielen.

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Basierend auf dem Austausch mit Anrainer*innen und Interessensgruppen, Hinweisen aus der Bevölkerung sowie nach Ortsbesichtigungen werden Anpassungen erfolgen. Neben verkehrlichen Anpassungen wie der Einrichtung von Querungshilfen in der Friedrichstraße wird es auch neue Gestaltungselemente geben.

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Verkehrliche Fragen

Im Nahbereich der Friedrichstraße besteht eine Hinweisbeschilderung. Ebenso werden den Anbietern von Navigationssystemen verkehrliche Informationen zu dem Projekt über die Landesmeldestelle zur Verfügung gestellt.

Dem vereinfachten Auffinden der Parkhäuser dienen entsprechende Hinweisbeschilderungen für die Zeit des Projekts.

Für mobilitätseingeschränkte Personen wurden vor der Mohrenstraße 12 und vor der Taubenstraße 34 Schwerbehindertenparkplätze eingerichtet.

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Für Radfahrer*innen ist eine zwei Meter breite Durchfahrt je Fahrtrichtung angelegt. Diese so genannte „Safety Lane“ dient auch Rettungskräften für einen zügigen Einsatz im Bedarfsfall. Radfahrer*innen müssen Rücksicht auf Fußgänger*innen nehmen und dürfen maximal mit 20 km/h unterwegs sein.

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Die Möglichkeit zur Belieferung von Gewerbetreibenden in der Friedrichsstraße wurde bei der Planung der Situation vor Ort berücksichtigt. Dafür wurden zum Beispiel Lieferzonen eingerichtet. Etwaige notwendige Nachbesserungen werden während des Projektes fortlaufend geprüft.

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Die Nutzung von Absperrschranken und einer gelben Fahrbahnmarkierung ist verkehrsrechtlich für temporäre Veränderungen der Verkehrsführung vorgeschrieben.

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Organisatorische Fragen

Den gewerblichen Anrainer*innen stehen Showcases zur Präsentation ihrer Angebote kostenlos zur Verfügung. Da die Anmeldungen für die Nutzung der Showcases die Anzahl der zur Verfügung stehenden Objekte übersteigen, wurde die Anzahl der Showcases im Projektverlauf erhöht und im Austausch mit den interessierten Unternehmen ein transparentes Verfahren zur Belegung der Showcases entwickelt. Ansprechpartnerin ist hier die bezirkliche Wirtschaftsförderung.

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Sie wollen ein Showcase bespielen oder haben andere Ideen, wie eine Belebung der Friedrichstraße aussehen könnte? Oder sind Sie direkte*r gewerbliche*r Anrainer*in der „Flaniermeile Friedrichstraße“ und wollen den Straßenraum durch eigene Sondernutzungen mitgestalten? Dann schreiben Sie der bezirklichen Wirtschaftsförderung (wirtschaftsfoerderung@ba-mitte.berlin.de). Denn nur gemeinsam schaffen wir es, den öffentlichen Raum nachhaltig umzugestalten.

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Die Gestaltungselemente befinden sich im Besitz des Landes Berlin und wurden von vornherein so konzipiert, dass sie flexibel auf- und wieder abgebaut werden können. Durch ihre robuste Bauweise ist sichergestellt, dass sie auch nach dem Projektzeitraum weitergenutzt werden können und zum Aufenthalt im Freien einladen. Sollten Sie insbesondere Ideen für die Nachnutzung der hochwertigen Showcases haben, können Sie sich gerne mit Ihren Vorschlägen an die bezirkliche Wirtschaftsförderung wenden.

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Im Projektzeitraum von August 2020 bis Januar 2021 wurde die „Flaniermeile Friedrichstraße“ durch Bäume – 45 Kaiser-Linden und 20 Amber-Bäume – begrünt. Die Kaiser-Linden sind im April 2021 dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zur Bepflanzung zur Verfügung gestellt worden. Die Amberbäume werden bis Projektende auf der „Flaniermeile Friedrichstraße“ verbleiben und anschließend in Berliner Parkanlagen gepflanzt werden. Eine entsprechende Nachnutzung ist auch für alle weiteren Pflanzen vorgesehen.

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