Schwanger - und jetzt?

Schwangere Frau mit Ultraschallbild in der Hand umarmt ihren Partner

Ist die Monatsblutung schon länger ausgeblieben? Ist der Schwangerschaftstest positiv? Was ist zu tun, wenn eine Schwangerschaft vermutet wird?

Der erste Schritt: Schwangerschaft ärztlich feststellen lassen

Zuerst sollte die Frau zu ihrem Frauenarzt oder Frauenärztin gehen. Dort wird die Schwangere untersucht und auf Wunsch beraten.

Schwangere in Not- oder Konfliktlagen

Ist die schwangere Frau in einer Not- oder Konfliktlage, sollte sie sich nach der gynäkologischen Bestätigung der Schwangerschaft unbedingt zu ihrer persönlichen Lage beraten lassen. Es gibt in Berlin mehrere Beratungsstellen - siehe auch Schwangerschaftskonfliktberatung.

Krankenversicherung

Bei der Krankenkasse sollte man sich erkundigen, welche Ansprüche und Leistungen es während der Zeit der Schwangerschaft und Mutterschaft gibt. Ist eine Schwangere nicht krankenversichert, kann sie sich an ein Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung wenden. Hier können sich Schwangere ohne Versicherungsschutz ärztlich beraten lassen. Auch Vorsorgeuntersuchungen kann sie dort machen lassen.

Arbeitgeber informieren

Der Arbeitgeber bzw. die Arbeitgeberin sollte so bald wie möglich über die Schwangerschaft informiert werden. Spätestens eine Woche vor Beginn der Mutterschutzfrist sollte eine ärztliche Bestätigung über den voraussichtlichen Entbindungstermin eingeholt werden.

Schutzbestimmungen am Arbeitsplatz

Über die Schutzbestimmungen für Schwangere informiert der jeweilige Betriebs- oder Personalrat oder das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit.

Bei Arbeitslosigkeit

Ist die Schwangere arbeitslos gemeldet, muss die zuständige Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter über die Schwangerschaft informiert werden.

Zur Vorsorgeuntersuchung gehen

In den ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen werden Verlauf der Schwangerschaft und Entwicklung des Kindes engmaschig kontrolliert. Für die Gesundheit von Mutter und Kind ist es besonders wichtig, dass die Termine für die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen auch regelmäßig wahrgenommen werden.

Kein Alkohol, Nikotin und andere Drogen

Schwangere sollten unbedingt auf Alkohol, Nikotin, Opiaten oder andere Drogen verzichten, da sie die gesunde Entwicklung des ungeborenen Kindes stark schädigen können.

Downloads

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen: Eltern im Job

Broschüre mit Tipps von der Schwangerschaft bis zum Wiedereinstieg in den Beruf für Mütter, Väter und Unternehmen in Berlin. (Stand: 10/2014)

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Copyright: Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Organisatorisches in der Schwangerschaft (Checkliste)

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