Das Kind ist krank: Freistellung von der Arbeit

Krankes Kind im Bett

Erkrankt ein Kind, haben berufstätige Eltern Anspruch auf Kinderkrankentage. Sie können sich von der Arbeit freistellen lassen, um für ihr Kind da zu sein. Zum Ausgleich des Verdienstausfalls erhalten sie Kinderkrankengeld.

Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld

Jedes gesetzlich krankenversichterte Elternteil hat bei Erkrankung seines ebenfalls gesetzlich krankenversicherten Kindes bis zwölf Jahre Anspruch auf Kinderkrankentage

Dem Betrieb und der Krankenversicherung ist die ärztliche Bescheinigung über die Erkrankung und Pflegebedürftigkeit des Kindes vorzulegen. Zum Ausgleich des Verdienstausfalls wird Kinderkrankengeld in Höhe von bis zu 90 Prozent des Nettogehaltes gezahlt. Müssen Eltern nur für kurze Zeit der Arbeit fernbleiben, und sich nicht länger als fünf Tage um ihr krankes Kind kümmern, haben sie möglicherweise gegenüber der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber auch einen Anspruch auf eine bezahlte Freistellung von der Arbeit. Dies sollte vorab geklärt werden.

Gesetzlich versicherte Selbstständige und freiberuflich Tätige haben unter Umständen ebenfalls Anspruch auf Kinderkrankengeld. Detaillierte Auskünfte erteilen die Krankenkassen.

Regelungen während der Corona-Pandemie:


Wie hilfreich war dieser Artikel für Sie?


Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema

Ratgeber

  • Hand liegt auf Hand einer älteren Person.

    Krankheit und Pflege Angehöriger

    Wenn das Kind oder erwachsene Angehörige schwer erkranken, stellt dies Familien neben der emotionalen Belastung auch vor große organisatorische Probleme. Verschiedene Hilfs- und...

    Ratgeber öffnen
  • Arbeitende Mutter vor dem Laptop mit spielendem Kind im Hintergrund.

    Vereinbarkeit Familie und Beruf

    Familie ist etwas Wunderbares – aus der gemeinsam verbrachten Zeit schöpfen alle Familienmitglieder viel Kraft und Energie, um den nicht immer einfachen Alltag zu meistern. Denn der...

    Ratgeber öffnen

Artikel