22.07.2021 | Ferienschule | Präsenzunterricht nach den Ferien

Coronavirus: Infos und Links

Die Inzidenzwerte für Covid-19 steigen wieder - es bleibt also eine nicht einfach zu bewältigende Aufgabe besonders für Familien mit Kindern und Jugendlichen: Test- und Maskenpflicht in Kita oder Schule, einzuhaltende Abstandsregeln, nachzuholender Unterrichtsstoff in den Ferien, Kontakteinschränkung wegen Quarantäne oder sogar Krankheit von Familienangehörigen - dazu vielleicht noch Homeoffice "nebenher".

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Nach wie vor wichtig: Abstand halten und Mundschutz tragen, um sich und andere vor Ansteckung zu schützen.

Die Corona-Pandemie: Eine enorme Herausforderung für Familien

Tipps und Vorschläge für zu Hause finden Eltern und Kinder auf unserer Seite Corona-Zeit: Kinder zu Hause beschäftigen. Kinder und Jugendliche erhalten im Infoportal Corona & Du Tipps und Hilfsangebote, wie sie besser durch die Corona-Zeit kommen.

Während der Corona-Zeit gelten Sorge- und Umgangsrecht unverändert - die Kinder haben Anspruch auf Umgang mit beiden Elternteilen. Bei unmittelbarer Ansteckungsgefahr sollten Patchworkfamilien und Getrennterziehende gemeinsam eine gütliche Übergangsregelung finden: Sorge- und Umgangsrecht in der Corona-Krise.

Schule und Kinderbetreuung

  • Für die Berliner Schulen ist für den Start ins Schuljahr 2021/22 bislang vollständiger Präsenzunterricht in allen Jahrgangsstufen und Schularten vorgesehen. In den ersten Unterrichtswochen gelten besondere Infektionsschutzmaßnahmen. Die aktuellen Regelungen finden Sie hier.

  • Die Bildungsverwaltung informiert in den "Briefen an die Schulen" über die aktuellen Corona-Maßnahmen.

  • Alle Berliner Kitas und Kindertagespflegestellen haben wieder Regelbetrieb. Auch Kitareisen sind wieder möglich. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

  • Die zuständige Senatsverwaltung hat Info-Telefone (Mo - Fr von 9 bis 13 Uhr) für Eltern zum Kita- (030-90227 6600) und Schulbetrieb (030-90227 6000) sowie E-Mail-Adressen für diesbezügliche Kita- und Schulfragen eingerichtet.

  • Für die Monate, in denen keine ergänzende Förderung und Betreuung in der Grundschule angeboten wird, sind keine Hortgebühren zu entrichten bzw. werden zurückerstattet. Hier zur Pressemeldung.

  • Zusätzliche Kinderkrankentage in 2021: Jedes Elternteil kann 30 Tage beanspruchen, Alleinerziehende entsprechend 60 Tage. Der Anspruch gilt nicht nur bei Krankheit des Kindes, sondern auch wenn keine Betreuung durch Kita oder Schule möglich ist und auch wenn die Eltern derzeit zu Hause tätig sind. Mehr erfahren.

  • Aktuelle Meldungen zur Lohnfortzahlung bei Kinderbetreuung lesen Sie hier.

  • Entschädigungsanspruch bei Verdienstausfällen: Für erwerbstätige Eltern, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können und dadurch einen Verdienstausfall haben, gab es bis zum 30.06.2021 einen Entschädigungsanspruch: Infos für Selbstständige oder Arbeitgeber.

  • Ferienschulen 2021 sind für Schülerinnen und Schüler, die anspruchsberechtigt nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz sind und/oder von den Lehrkräften für die Teilnahme vorgeschlagen werden.

  • Das Programm „LernBrücken“ wird neu aufgelegt. Die „Mobile Jugend-Lern-Hilfe.jetzt“, die benachteiligte Kinder und Jugendliche erreichen will, soll ausgeweitet werden.

Finanzielle Unterstützung und Hilfen: Familie, Pflege und Beruf

  • Im Mai wurde der Kinderbonus 2021 ausbezahlt - 150 Euro je Kind. Der Kinderbonus wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Hier die Pressemeldung der Arbeitsagentur.

  • Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
    4.008 Euro für die Jahre 2020 und 2021. Der erhöhte Betrag wird bei gewährter Steuerklasse II vom Finanzamt automatisch eingetragen.

  • Elterngeld
    Eltern sollen in Zeiten der Corona-Pandemie keine Nachteile beim Bezug des Elterngeldes haben. Die Regelungen sehen Sie hier. Infos und Anlagen zu den aktuell geltenden Sonderregelungen können Sie hier herunterladen.

  • Kurzarbeitergeld und Grundsicherung: Genauere Infos zum erleichterten Zugang hier und unter www.bmas.de.

  • Vereinbarkeit Pflege und Beruf: Erwerbstätige Angehörige, die Pflegebedürftige während der Corona-Pandemie zu Hause betreuen, werden besser unterstützt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Psychische Belastung oder Gewalt: Hilfe und Beratung suchen

Für immer mehr Menschen wird die Pandemie zu einer schwierigen und auch psychisch sehr belastenden Situation. Die Fälle von häuslicher Gewalt und Kindesmissbrauch sind stark gestiegen, die Schwere der Gewalt hat zugenommen.
Passen Sie gut auf sich, Ihre Kinder und Mitmenschen auf und warten Sie nicht zu lange - suchen Sie rechtzeitig Unterstützung und Hilfe.
Termine im Jugendamt können nach telefonischer Anmeldung teilweise wahrgenommen werden.

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