Wenn Pflegende an Grenzen stoßen

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Menschen, die Angehörige pflegen, brauchen hin und wieder Entlastung vom Pflegealltag. Damit die pflegebedürftige Person in dieser Zeit dennoch versorgt ist, kann eine sogenannte Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden. Einrichtungen und Beratungsstellen können dabei helfen, Entlastung zu schaffen – für Pflegende und für Gepflegte.

Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson

Pflegende Angehörige leisten sehr viel. Aber sie müssen sich auch einmal erholen, eine eigene Krankheit auskurieren oder sich um andere wichtige Angelegenheiten kümmern. Damit die zu pflegende Person in dieser Zeit trotzdem versorgt wird, hat der Gesetzgeber die so genannte Verhinderungspflege eingerichtet. Dies ist eine Leistung, die Angehörige bei der Pflegekasse beantragen können. Dabei werden die Kosten für eine notwendige Ersatzpflege übernommen.

Kurzzeitpflege

Die so genannte Kurzzeitpflege bietet eine weitere Möglichkeit, wenn pflegende Angehörige sich vorübergehend Entlastung verschaffen müssen. Der oder die Pflegebedürftige hat dabei einen gesetzlichen Anspruch darauf, in einer besonderen Einrichtung untergebracht zu werden. In Berlin gibt es über 30 solcher Häuser (einzusehen über den "Hilfelotsen Berlin"). Die Kosten für die Kurzzeitpflege übernimmt die Pflegekasse.