Übergang auf die weiterführende Schule nach der Grundschule

thelinke/ iStock/ Getty Images Plus

Welche weiterführende Schule ihr Kind ab der siebten Klasse besuchen soll, ist für viele Eltern eine schwierige Entscheidung. Eine gute Orientierungshilfe, ob es eine Sekundarschule oder ein Gymnasium sein soll, ist die Empfehlung, die die Grundschule in ihrer schriftlichen Förderprognose gibt. Die Förderprognose erhalten alle Schülerinnen und Schüler mit dem Halbjahreszeugnis der sechsten Klasse.

Eine geeignete Schule finden

Damit der Nachwuchs an seiner neuen Schule gut aufgehoben ist, sollten Erziehungsberechtigte und Kind sich unter anderem fragen:

  • Kann das Kind leicht und selbstständig lernen oder benötigt es häufig Hilfe?
  • Gibt es besondere Stärken oder Schwächen? Hat das Kind Lieblingsfächer oder ausgeprägte Interessen?
  • Wäre das Kind dem Druck des Probejahres auf dem Gymnasium gewachsen?
  • Könnte der Besuch einer Ganztagsschule mit Freizeit- und Förderangeboten bis 16 Uhr sinnvoll sein?

Portraits aller Schulen im Online-Schulverzeichnis

Im Online-Schulverzeichnis finden sich ausführliche Informationen zu den rund 260 Berliner Oberschulen – beispielsweise das Schulprofil, besonderer Schwerpunkt, Fremdsprachen-Angebot, Bericht der Schulinspektion sowie der Termin für den Tag der offenen Tür.

Anmeldung an der Erstwunschschule

Während der Anmeldefrist im Februar melden die Eltern ihr Kind an der gewünschten Schule an. Im Anmeldebogen kann außerdem ein Zweit- und Drittwunsch angegeben werden. Stellt sich heraus, dass an der Erstwunschschule mehr Anmeldungen vorliegen als Plätze vorhanden sind, findet die Auswahl der neuen Schülerinnen und Schüler nach festgelegten Regeln statt. Erhält ein Kind keinen Platz an seiner Erstwunschschule kommen der Zweit- und gegebenenfalls auch der Drittwunsch zum Tragen.