Übergang auf die weiterführende Schule nach der Grundschule

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Welche weiterführende Schule ihr Kind nach der Grundschule besuchen soll, ist für viele Familien eine schwierige Entscheidung. Eine Orientierungshilfe, ob es eine Sekundarschule oder ein Gymnasium sein soll, ist die Förderprognose der Grundschule. Die schriftliche Förderprognose wird mit dem Halbjahreszeugnis ausgegeben.

Eine geeignete Schule finden

In Berlin umfasst die Grundschule die ersten sechs Schuljahre. In der Regel erfolgt mit dem Übergang in die siebte Klasse der Wechsel auf eine weiterführende Schule. Wenn gewünscht und die Voraussetzungen dafür stimmen, kann das Kind auch bereits nach der vierten Klasse in ein Gymnasium wechseln. Für die Aufnahme in eine Profilklasse der 5. Jahrgangsstufe gibt es schulspezifische Bedingungen wie Zeugnisnoten oder einen Aufnahmetest.

Damit der Nachwuchs an seiner neuen Schule gut aufgehoben ist, sollten Erziehungsberechtigte und Kind sich unter anderem fragen:

  • Kann das Kind leicht und selbstständig lernen oder benötigt es häufig Hilfe?
  • Gibt es besondere Stärken oder Schwächen? Hat das Kind Lieblingsfächer oder ausgeprägte Interessen?
  • Wäre das Kind dem Druck des Probejahres auf dem Gymnasium gewachsen?
  • Könnte der Besuch einer Ganztagsschule mit Freizeit- und Förderangeboten bis 16 Uhr sinnvoll sein?
  • Ist mehrsprachiger Unterricht gewünscht?

Schulporträts und Tag der offenen Tür

Im Online-Schulverzeichnis finden sich ausführliche Informationen zu den rund 260 Berliner Oberschulen – beispielsweise das Schulprofil, besonderer Schwerpunkt, Fremdsprachen-Angebot, Bericht der Schulinspektion sowie der Termin für den Tag der offenen Tür.
Im Rahmen eines Tags der offenen Tür können Wunschschulen besucht und mit Lehrerinnen und Lehrern gesprochen werden. So können sich interessierte Schülerinnen, Schüler und Eltern auch vorab schon ein Bild machen.

Anmeldung an der Erstwunschschule

Während der Anmeldefrist im Februar melden die Eltern ihr Kind an der gewünschten Schule an. Im Anmeldebogen sollte außerdem ein Zweit- und Drittwunsch angegeben werden. Stellt sich heraus, dass an der Erstwunschschule mehr Anmeldungen vorliegen als Plätze vorhanden sind, findet die Auswahl der neuen Schülerinnen und Schüler nach festgelegten Regeln statt. Erhält ein Kind keinen Platz an seiner Erstwunschschule, kommen der Zweit- und gegebenenfalls auch der Drittwunsch zum Tragen.

Weitere Informationen zum Thema in unseren Ratgebern

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