Stiftung Hilfe für die Familie – Stiftung des Landes Berlin

Finanzielle Notlagen von Familien können dazu führen, dass notwendige Anschaffungen, wie beispielsweise ein Kühlschrank, eine Waschmaschine oder ein Kinderbett nicht mehr bewältigt werden können. Die Stiftung Hilfe für die Familie hilft Schwangeren und Familien in Notlagen, in Form nachrangiger Zuschüsse, also wenn andere (Sozial)Leistungen nicht ausreichend sind. Die Hilfe kann nicht direkt bei der Stiftung, sondern muss bei einer Beratungsstelle beantragt werden.

Wer kann sich an die Stiftung wenden?

An die Stiftung können sich Schwangere und Familien wenden, die sich in einer finanziellen Notlage befinden und in Berlin leben.

Hilfen der Stiftung

Die Stiftung Hilfe für die Familie unterstützt Schwangere und Familien mit Kindern, die sich in einer solchen Notlage befinden, schnell und unbürokratisch durch zweckgebundene finanzielle Zuschüsse (z.B. Erstausstattung des Kindes, Ergänzung der Wohnungseinrichtung), zinslose Darlehen oder in Ausnahmefällen durch die Übernahme einer Bürgschaft, um derartige Notlagen zu überwinden.

Die Zuschüsse der Stiftung dürfen nicht auf andere Sozialleistungen (z.B. Grundsicherung für Arbeitssuchende oder Wohngeld) angerechnet werden. Die Stiftungsleistungen sind freiwillige Leistungen (Schenkungen), auf die kein Rechtsanspruch besteht.

Voraussetzungen für den Erhalt einer Stiftungsleistung

Leistungen der Stiftung setzen voraus, dass eine Hilfe auf andere Weise nicht oder nicht rechtzeitig möglich ist oder nicht ausreicht. Art und Höhe der Leistung richten sich nach den Bedürfnissen im Einzelfall.

Voraussetzung ist zum einen, dass eine Bedürftigkeit vorliegt, d.h. dass Einkommen und Vermögen der Schwangeren bzw., der Familie eine bestimmte Höhe nicht überschreitet. Zum anderen muss eine begründete Notlage vorliegen und vorrangige Leistungen wie beispielsweise Sozialleistungen oder Unterhaltsansprüche nicht oder nicht rechtzeitig möglich oder ausreichend sind, um die Notlage zu beseitigen oder zu mildern.

Antrag stellen

Eine Antragstellung direkt bei der Stiftung ist nicht möglich.

Hilfesuchende Schwangere und Familien können in Notsituationen über eine Beratungsstelle einen Antrag stellen. Diese Beratungsstellen, beispielsweise der Bezirksämter, der Familienverbände, der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege sowie Schwangerschafts- und Schuldnerberatungsstellen halten Antragsformulare bereit, helfen beim Ausfüllen des Antrags und leiten diesen an die Stiftung weiter.

 

Weitere Informationen zum Thema in unseren Ratgebern

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