Schwangerschaftskonflikt

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Schwangere in Konfliktsituationen finden in Beratungsstellen die nötige Hilfe und Unterstützung.


Kommt es zu einer ungewollten Schwangerschaft, kann dies für die Frau - und auch den betroffenen Partner - zunächst ein Schock sein: Wie geht es jetzt weiter? Für Schwangere in schwierigen Lebenssituationen gibt es spezielle Beratungsangebote. Dort erhalten sie schnell Hilfe und Unterstützung, um einen für sie passenden Lösungsweg zu finden.

Schwangerschaftskonfliktberatung

In der kostenlosen Beratung kann die Schwangere alle ihre Sorgen und Ängste ausführlich besprechen. Sie erhält umfassende Informationen zu konkreten Unterstützungsangeboten und möglichen Hilfen für werdende Mütter und Väter, z. B. zur Vereinbarkeit mit Schule und Ausbildung oder zur Vormundschaft. Es werden ihr auch weitere Lösungswege aufgezeigt: etwa die vertrauliche Geburt, das Kind in Pflege zu geben oder zur Adoption freizugeben. Zieht die Frau einen Schwangerschaftsabbruch in Betracht, ist die Schwangerschaftskonfliktberatung verpflichtend. Über Methoden und Risiken eines Abbruchs wird die Schwangere dort ebenfalls informiert.

Die Schwangere entscheidet

Frauen dürfen in ihrer Entscheidungsfindung von niemandem unter Druck gesetzt werden. Drängt der Kindsvater oder eine andere Person die Frau gegen ihren Willen zu einer Freigabe zur Adoption oder zu einem Schwangerschaftsabbruch, machen sie sich strafbar.

Männer im Konflikt

Nicht nur die schwangere Frau, sondern auch der werdende Vater kann eine Schwangerschaftskonfliktberatung aufsuchen – gemeinsam mit der Schwangeren oder auch allein.

Weitere Informationen zum Thema in unseren Ratgebern

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