Notfallbetreuung

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Wenn das Kind erkrankt, die Regelbetreuung ausfällt oder plötzlich ein wichtiger Termin ansteht, benötigen berufstätige Mütter und Väter eine kurzfristige Notfallbetreuung.

Wenn das eigene Netzwerk nicht einspringen kann

Kann die Kinderbetreuung nicht durch das eigene soziale Netzwerk wie Familienangehörige oder Freunde kurzfristig aufgefangen werden, können die Eltern auf externe Anbieter zurückzugreifen, die je nach Notsituation unterschiedliche Betreuungslösungen anbieten.

Notfallbetreuung extern oder zu Hause

Notfallbetreuung in Tageseinrichtungen findet während der jeweiligen Öffnungszeiten statt. Meist muss das Kind am vorangegangenen Werktag angemeldet werden. Bei einer Notfallbetreuung im Haushalt des Kindes betreuen pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kinder in ihrem vertrauten Umfeld zu individuell vereinbarten Zeiten, teilweise auch nachts und am Wochenende. Dadurch ist die gleichzeitige Betreuung mehrerer Kinder im Haushalt möglich und es entfallen Anfahrtswege.

Kosten der Notfallbetreuung

In der Regel müssen die Kosten für eine Notfallbetreuung selbst getragen werden. Diese sind aber steuerlich absetzbar. In bestimmten Fällen, zum Beispiel wenn zusätzlich ein Elternteil erkrankt ist, können die Kosten der Notfallbetreuung des Kindes von der Krankenkasse oder dem Jugendamt übernommen werden.

Kostenbeteiligung durch den Arbeitgeber

Es lohnt sich nachzufragen – denn manche Arbeitgeberinnen oder Arbeitgeber beteiligen sich an den Kosten der Notfallbetreuung und zahlen ein bestimmtes Kontingent an Betreuungsstunden pro Kind oder Familie im Jahr und/oder zahlen die Vermittlungskosten. Manche Betriebe oder Unternehmen arbeiten regelmäßig mit einem Betreuungsanbieter zusammen, an die sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bedarfsfall wenden können.