Nachbarschaftskonflikte

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Einer der häufigsten Gründe für Nachbarschaftskonflikte ist Lärmbelästigung. Gegenseitige Rücksichtnahme, Toleranz und respektvolle Kommunikation können vorbeugen und in eine gute Nachbarschaft münden.

Gegenseitige Rücksichtnahme

Das Einhalten von Ruhezeiten, Toleranz und gegenseitige Rücksichtnahme ist hilfreich, um Streit mit Nachbarn zu vermeiden.

Miteinander reden

Fühlt man sich durch Nachbarn oder Nachbarinnen gestört, sollte dies ruhig, sachlich und respektvoll formuliert werden. Es lohnt sich auch, diese über die eigenen Lebensumstände zu informieren und etwas über die der Mitmenschen in der Nachbarschaft zu erfahren. Dies kann zu mehr Verständnis und Rücksichtnahme auf beiden Seiten führen.

Hilfe bei Hausverwaltung, Mieterverein oder einem Mediator

Sind Gespräche mit der Nachbarschaft ohne Erfolg, können sich Mieterinnen und Mieter an die Hausverwaltung oder einen Mieterverein wenden. Eigentümer können zum Beispiel einen Mediator zu Hilfe nehmen. Bei Mietervereinen und -beratungen kann man sich auch darüber informieren, was erlaubt ist und was nicht. In der Regel ist hierfür eine Mitgliedschaft erforderlich. Die Höhe des Jahresbeitrags ist je nach Verein unterschiedlich. Der Berliner Mieterverein bietet auch eine Mediation bei Nachbarschaftskonflikten an. In Nachbarschaftszentren gibt es zum Teil ebenfalls Angebote zur Beratung und Konfliktlösung. Auf der Internetseite des Bunderverbandes MEDIATION können Sie online einen Mediator oder eine Mediatorin in Ihrer Nähe finden.

Wenn nichts mehr geht

Wenn sich Nachbarinnen und Nachbarn trotz aller Bemühungen nicht an Regeln halten, können zur Not rechtliche Schritte eingeleitet werden. Auch hier helfen Mietervereine, zum Beispiel in Form einer Rechtsberatung. Stellt das Verhalten von Menschen in der Nachbarschaft aber eine unmittelbare Gefahr dar, muss selbstverständlich das bezirkliche Ordnungsamt oder die Polizei alarmiert werden.

Weitere Informationen zum Thema in unseren Ratgebern

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