Nachbarschaftliche Hilfen

Nachbarschaftliche Hilfen können Tauschbörsen, Vermittlungen von Ehrenamtlichen oder Hilfe und Unterstützung sein, bei der meistens auf eine klassische Bezahlung verzichtet wird.

Wer sich jemals eine Bohrmaschine bei der Nachbarin geliehen hat, weiß, was nachbarschaftliche Hilfe bedeutet. Wer schon mal auf die Kinder des Nachbarn aufgepasst hat oder die getragenen, aber noch schönen Kinderkleidungsstücke an den Nachbarn weiterverschenkt hat – auch der kennt nachbarschaftliche Hilfe.

Es gibt jedoch Menschen, die ihre Nachbarinnen und Nachbarn kaum kennen (z.B. in Großstädten und Mehrfamilienhäusern). Um Abhilfe zu schaffen und um trotzdem in den Genuss von solchen Hilfen zu kommen, wurden nach und nach professionelle Angebote geschaffen. So gibt es u.a. Ehrenamtsvermittlungen, Tauschbörsen, Umsonst- und Leihläden, die die Hilfe unter Nachbarn ergänzen.

Bei der Organisation von nachbarschaftlichen Hilfen sind die Nachbarschaftshäuser vor Ort gute Ansprechpartner.