Nachbarschaftliche Hilfen

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Nachbarschaftliche Hilfen können Tauschbörsen, Vermittlungen von Ehrenamtlichen oder Hilfe und Unterstützung sein, bei der meistens auf eine klassische Bezahlung verzichtet wird.

Wer gießt meine Blumen wenn ich in Urlaub bin? Ich muss spontan zu einem Meeting - kann jemand für zwei Stunden auf mein Kind aufpassen? Und wo kann ich kurz eine Bohrmaschine und eine Leiter ausleihen? Vielleicht mal in der Nachbarschaft anfragen? Wer sich jemals das Auto der Nachbarin oder das Fahrrad des Nachbarn ausgeborgt hat oder einen Kasten Wasser bis in den 3. Stock mitgebracht bekommen hat, wird die Nachbarschaftshilfe sehr zu schätzen wissen.

Viele Berliner und Berlinerinnen kennen ihre Mitmenschen von nebenan, in der Wohnung darüber oder darunter kaum. Um das zu ändern und um gegenseitige nachbarschaftliche Unterstützung zu fördern, gibt es mittlerweile viele Angebote und Plattformen. So existieren in Berlin neben den Stadtteil- und Nachbarschaftszentren u.a. Ehrenamtsvermittlungen, Tauschbörsen, Umsonst- und Leihläden, die die Nachbarschaft untereinander vernetzen.

Bei der Organisation von nachbarschaftlichen Hilfen sind die Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäuser im Bezirk gute Adressen.

Hilfe in Corona-Zeiten

Besonders seit Corona wissen viele Menschen was Nachbarschaftshilfe wert ist und welche wichtige Rolle sie im täglichen Leben spielen kann. Hier eine Auswahl an Angeboten zur Unterstützung und zum Austausch:

Die Hotline der Berliner Engagement-Nummer unter 030 577 00 22 00 bringt Menschen, die sich in der direkten Nachbarschaft engagieren möchten, mit denjenigen zusammen, die Unterstützung benötigen.

Weitere Informationen zum Thema in unseren Ratgebern

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