Mobilitäts- und Verkehrserziehung

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In den Jugendverkehrsschulen trainieren Kinder richtiges Verhalten im Straßenverkehr.

 

Freunde auf dem Spielplatz treffen, allein zur Schule oder zum Sportverein gehen oder beim Bäcker Brötchen holen – Kinder wollen oft schon früh manche Wege allein gehen. Das macht sie selbstständig und stärkt ihre Persönlichkeit. Damit sich Eltern und Kind dabei sicher fühlen, sollten sie die Wege vorher gemeinsam üben.

Allein unterwegs

Dürfen Kinder abgesprochene Wege im nahen Umfeld allein gehen, mit Freunden draußen spielen und die nahe Umgebung erkunden, fühlen sie sich stärker und selbstbestimmter. Gleichzeitig fördert dies ihre Gesundheit: Sie sind in Bewegung und knüpfen soziale Kontakte.

Wege gemeinsam üben

Bevor das Kind allein loszieht, sollten Eltern die Wege gemeinsam mit ihrem Kind üben. So lernt es mögliche Gefahrenstellen kennen und weiß, wie es sich im Straßenverkehr verhalten muss.

Jugendverkehrsschulen

Auf Verkehrsflächen im Miniaturformat der Jugendverkehrsschulen können Kinder und Jugendliche verkehrssicheres Verhalten zu Fuß oder mit dem Fahrrad kostenfrei trainieren. Zur Vorbereitung auf die Radfahrprüfung in der vierten Klasse organisiert die Grundschule meist mehrere Übungstermine in den Jugendverkehrsschulen.

Schulwegpläne und Kinderstadtpläne

Manche Grundschulen erstellen Schulwegpläne, die sichere Wege zur Schule zeigen. Für einige Stadtteile gibt es auch sogenannte Kinderstadtpläne, in denen mögliche Gefahren und interessante Orte für Kinder in der Umgebung eingezeichnet sind.

Weiterführende Informationen

In der Broschüre „Kinder unterwegs“ (Arbeitskreis Neue Erziehung) oder der „Mobilitätsfibel“ (Verkehrsclub Deutschland) finden Eltern hilfreiche Tipps zur Mobilitäts- und Verkehrserziehung.