Mediennutzung in der Familie

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Medien – der richtige Umgang mit ihnen will gelernt sein.


Smartphones, Tablets und Computer sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind praktisch, doch rauben sie uns auch wertvolle Zeit und binden unsere Aufmerksamkeit. Damit die Familienzeit nicht darunter leidet, kann es hilfreich sein, verbindliche Regeln zur Mediennutzung in der Familie zu vereinbaren.

Regeln vereinbaren, die für alle gelten

Das Thema Medienkonsum führt in Familien häufig zu Streit. Hier kann es helfen, gemeinsam zu vereinbaren, wann und wo z. B. handyfreie Zeiten gelten, etwa zu den Mahlzeiten am Esstisch. Wichtig ist dabei, dass die vereinbarten Familienregeln auch tatsächlich für alle Familienmitglieder gelten – für Kinder und Eltern gleichermaßen.

Eltern sind Vorbild

Verbringen Eltern viel Zeit am Smartphone, vor dem Computer oder Fernseher, können sie ihrem Kind weniger Aufmerksamkeit schenken. Dass das Kind darunter leidet, ist Eltern manchmal gar nicht bewusst.

Eltern sind Vorbilder für ihre Kinder. Das gilt auch für den Umgang mit Medien. Damit Kinder einen gesunden Umgang mit Smartphone und Co. erlernen können, sollten Eltern auch immer wieder überdenken, wie sie selbst Medien im Alltag nutzen.

Ungesundes Medienverhalten

Stellen Eltern fest, dass ihre Kinder, ihr Partner, ihre Partnerin oder sie selbst zu viel Zeit mit Medien verbringen, sollten sie sich nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine mögliche Handy- oder Computersucht sollte unbedingt ernstgenommen werden. Betroffene können sich z. B. an die Beratungsstelle „Lost in Space“ oder an die Fachstelle für Suchtprävention wenden. Dort gibt es verschiedene Beratungs- und Unterstützungsangebote wie beispielsweise das Projekt „Raus aus der Grauzone“.

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen sind unter Medienerziehung zu finden.