Jugendkunstschulen in Berlin

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Vom Malkurs bis zum Handyfilmprojekt – in Jugendkunstschulen werden junge Menschen bei der Entwicklung ihrer künstlerischen Fähigkeiten unterstützt. In Berlin gibt es in jedem Bezirk eine Jugendkunstschule.

Was sind Jugendkunstschulen?

Jugendkunstschulen bieten als Teil der kulturellen Bildung jungen Menschen ein umfassendes Angebot, um die kreativen Neigungen zu fördern und zu vertiefen. Die Inhalte der angebotenen Kurse umfassen dabei alle Bereiche der Kunst und reichen vom Malkurs über den Tanzauftritt bis hin zum Filmprojekt. Die angewendeten Methoden und Konzepte sind vielfältig und sollen Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen und unabhängig ihres sozialen Hintergrunds die Möglichkeit geben, in einem offenen Raum ihre künstlerischen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Daneben sollen auch soziale Kompetenzen der jungen Menschen wie Teamgeist und Selbstvertrauen gefördert werden. Künstlerisch besonders begabte Jugendliche können zudem in kleinen, von erfahrenen Künstlerinnen und Künstlern unterrichteten Gruppen, individuell unterstützt und auf ein mögliches Kunststudium vorbereitet werden.

Das Berliner Modell der Jugendkunstschulen

Im Berliner Modell sind Jugendkunstschulen bezirkliche Einrichtungen. Die Bezirke sind verantwortlich für die Bereitstellung und Finanzierung von Sachmitteln und der Infrastruktur. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie stellt die leitende Lehrkraft zu Verfügung. Mittlerweile gibt es in jedem Berliner Bezirk eine Jugendkunstschule. Diese sollen als Schnittstelle zwischen außerschulischer Kinder- und Jugendbildung sowie den Schulen und Kindertagesstätten dienen. Das Berliner Konzept der Jugendkunstschulen vereint daher sowohl Unterrichtsangebote als auch unterrichtsergänzende und Freizeitangebote außerhalb der Schule. Auch Lehrerfortbildungen finden an Berliner Jugendkunstschulen statt.