Diskriminierung aufgrund einer Behinderung

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Wer zählt zu der Gruppe der Menschen mit Behinderungen? Laut UN-Behindertenrechtskonvention gehören dazu „Menschen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können.”

Diese Definition macht die Vielzahl unterschiedlicher Behinderungen deutlich, die auch jeweils zu anderen Barrieren und Ausschlüssen im Alltag führen können. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet Diskriminierungen aufgrund einer Behinderung. Trotzdem sind Menschen mit einer Behinderung häufig von Diskriminierung betroffen. Im Alltag gibt es eine Vielzahl von Barrieren, die ihnen die Teilhabe am sozialen Leben erschweren. Außerdem ist es für Menschen mit Behinderungen häufig besonders schwer einen Arbeitsplatz zu finden.

Beratung

Im Vorfeld einer Beratung kann es sehr hilfreich sein, zu dem diskriminierenden Vorkommnis oder dem Sachverhalt ein kurzes Gedächtnisprotokoll mit den wichtigsten Informationen zu erstellen. Für den Bedarfsfall bietet sich als inhaltliche Gliederung die leicht zu merkende Faustregel „Fünf W“ an:

  • Wann und wo hat die Benachteiligung stattgefunden?
  • Was ist passiert?
  • Wie kam es dazu?
  • Warum fühlten Sie sich benachteiligt?
  • Wer war an dem Vorfall beteiligt? / Wer kann den Vorfall bezeugen?

Die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) hilft, geeignete Beratungsstellen zu finden. Einzelfallberatungen führt die LADS nicht durch.

Einen Überblick über einschlägige, kostenlose Beratungsangebote bietet der Beratungswegweiser der LADS.

(Text: Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS))